24 Hours of Le Mans: Cadillac mit erster Bestzeit beim Vortest
Filipe Albuquerque war in der ersten von zwei Sessions beim Vortest zu den 24 Hours of Le Mans 2026 im Cadillac V-Series.R nicht zu schlagen. Auch Alpine, Aston Martin und Ferrari in den Top Fünf.
Es ist soweit: Die Track-Action bei der 2026er Ausgabe der 24 Hours of Le Mans hat begonnen. Am heutigen Sonntag (7. Juni) findet der altehrwürdige Testtag mit zwei dreistündigen Sessions statt. Die erste der beiden Sitzungen ist nun beendet und sah Cadillac an der Spitze des Feldes. Filipe Albuquerque, der sich einen V-Series.R mit Jordan Taylor und Ricky Taylor teilt, umrundete den 13,626 Kilometer langen Kurs in exakt 3:27,011 Minuten.
«Es ist einfach großartig, in Le Mans zu fahren. Wir können gar nicht genug davon bekommen. Der erste Einsatz war super, der Cadillac fühlte sich toll an und rollte perfekt. Platz eins ist schon etwas Feines. Es bedeutet zwar nichts - aber es ist schön, so weit vorne zu sein. Das Auto fühlte sich wirklich sehr, sehr gut an», so der Portugiese. «Wie alle anderen optimieren wir noch alle Details am Auto. Und wir sind uns sicher, dass die Konkurrenz näher herankommen und schnellere Rundenzeiten fahren wird. Also, auf jeden Fall ein guter Start.»
Albuquerque/Taylor/Taylor sitzen im Cadillac von WTR. Dieses Auto ist sonst in der amerikanischen IMSA-Serie unterwegs und absolviert bei den 24 Hours of Le Mans einen Gaststart. Bei allen anderen Hypercars, die 2026 in Le Mans unterwegs sind, handelt es sich um Vollzeit-WEC-Autos. Platz zwei der ersten Session ging an den Alpine A424 von António Félix da Costa, Ferdinand Habsburg und Charles Milesi mit einer Zeit von 3:27,339 Minuten.
Der Cadillac von Norman Nato, Will Stevens und Louis Delétraz erreichte eine Zeit von 3:27,843 Minuten, was Rang drei bedeutete. Dahinter folgte der Aston Martin Valkyrie von Alex Riberas. Marco Soerensen und Roman de Angelis mit 3:28,086 Minuten. Die Top Fünf komplettierte der Ferrari 499P von Antonio Fuoco, Miguel Molina und Nicklas Nielsen.
Die dreistündige erste Session verlief vom Grundsatz her eher unspektakulär. Markanter Zwischenfall war eine rote Flagge nach einer Kollision des Toyota TR010 Hybrid von Brendon Hartley, Ryo Hirakawa und Sébastien Buemi mit einem LMP2. Die Bestzeit in der LMP2-Klasse ging an den Oreca 07 von François Perrodo, Matthieu Vaxiviere und Ben Barnicoat mit 3:35,526 Minuten. In der LMGT3 lag der Ferrari 296 LMGT3 Evo von François Heriau, Simon Mann und Alessio Rovera mit 3:57,366 Minuten vorne.
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