Aston Martin mit Bestzeit am Testtag der 24 Hours of Le Mans
Tom Gamble war beim offiziellen Vortest zur 2026er Ausgabe der 24 Hours of Le Mans im Aston Martin der Schnellste. Toyota, Cadillac und Alpine ebenfalls vorne. Das Hypercar-Feld ist dicht beisammen.
Der Testtag zur 2026er Ausgabe der 24 Hours of Le Mans ist beendet und sah etwas überraschend einen Aston Martin Valkyrie an der Spitze des 62 Wagen starken Feldes. Tom Gamble umrundete den 13,626 Kilometer langen Kurs in 3:26,293 Minuten. «Insgesamt ist es natürlich ein ziemlich erfolgreicher Tag für uns. Wir haben bereits eine gute Pace gesehen. Bereits in der Vormittagssession war Aston Martin stark. Es ist großartig, zurück an dieser so wundervollen Rennstrecke zu sein. Es macht wirklich Spaß, hier zu fahren. Mal sehen, wie das Rennen am nächsten Wochenende läuft», so Gamble, der sich einen Aston Martin mit Harry Tincknell und Ross Gunn teilt.
Mit lediglich 0,108 Sekunden Rückstand ging Platz zwei des Testtages an den Toyota TR010 Hybrid von Brendon Hartley, Ryo Hirakawa und Sébastien Buemi, wobei Hartley die schnellste Runde des japanischen Wagens drehte. Dieser Toyota hatte gegen Ende der ersten Session am Vormittag einen Zwischenfall auf der Strecke, konnte aber die zweite Session wieder zeitnah in Angriff nehmen.
Die dritte Marke in den Top Drei war am Testtag Cadillac. Der V-Series.R von Norman Nato, Will Stevens und Louis Delétraz hatte final 0,560 Sekunden Rückstand auf den Aston Martin. Vierte wurden mit einem Rückstand von 0,645 Sekunden António Félix da Costa, Ferdinand Habsburg und Charles Milesi im Alpine. Rang fünf in den kombinierten Zeiten des Testtages ging an den Cadillac von Filipe Albuquerque, Jordan Taylor und Ricky Taylor. Die beste Zeit dieses V-Series.R von 3:27,011 Minuten wurde aber bereits in der ersten Session am Vormittag erzielt. Die Top Sechs komplettierte der zweite Alpine von Jules Gounon, Frédéric Makowiecki und Victor Martin, die mit 3:27,017 Minuten 0,724 Sekunden zurücklagen.
Spannend ist auch der Blick auf die Ausgeglichenheit im Hypercar-Feld. Alle acht teilnehmenden Marken konnten mindestens ein Auto auf den ersten elf Positionen platzieren. Zudem lagen alle Modelle innerhalb von lediglich 0,915 Sekunden. Die Bestzeit in der LMP2-Klasse ging mit 3:35,344 Minuten an den Oreca 07 von Paul Lafargue, Valerio Rinicella und Job van Uitert (IDEC Sport). In der LMGT3-Klasse war der Ferrari 296 LMGT3 Evo von Vista AF Corse (Thomas Flohr/Francesco Castellacci/Davide Rigon) mit 3:56,646 Minuten nicht zu schlagen.
Am Montag und Dienstag wird es in Le Mans zunächst nochmals etwas ruhiger. Das erste freie Training startet dann am kommenden Mittwoch (10. Juni 2026) ab 14:00 Uhr.
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