Adrian Sutil: «Nächstes Jahr ist noch kein Thema»
Adrian Sutil gibt zu, dass er für kommende Saison noch nicht einmal in Verhandlungen mit Force India oder anderen Teams steht.
Seit Februar ist Adrian Sutil nach einem Jahr Auszeit von der Formel 1 wieder bei Force India und liegt nach 12 von 19 Rennen auf Rang 11 der Fahrerwertung, einen Platz und neun Punkte hinter seinem Teamkollegen Paul di Resta. Während bei anderen Teams bereits fleißig über die Besetzung der Cockpits 2014 gesprochen wird, scheint in Silverstone bisher aber absoluter Stillstand in dieser Frage zu herrschen.
"Ich würde gerne noch ein Jahr bleiben", sagte Sutil am Donnerstag in Singapur. "Ich bin gerade erst in die Formel 1 zurück gekommen, gerade mal vor gut einem halben Jahr. Momentan denke ich aber über nächstes Jahr noch nicht wirklich nach. Es ist im Moment alles ruhig." Er habe mit dem Team noch gar nicht über eine Vertragsverlängerung gesprochen, erklärte er.
Nach einer sehr erfolgreichen ersten Saisonhälfte lief es bei Force India seit dem Grand Prix von Deutschland nicht mehr so gut. Nur Adrian Sutil konnte mit Platz 9 in Spa seinem und dem Konto des Teams zwei Punkte gutschreiben. Sutil Der Deutsche sieht in dem Absacken seines Teams einen unmittelbaren Zusammenhang mit den neuen Pirelli-Reifen, die seit Ungarn im Einsatz sind.
"Seit die neuen Reifen da sind, haben wir ganz klar einen Schritt zurück gemacht. Wir konnten immer einen Stopp weniger machen als die anderen, was ein Riesenvorteil war und auch die Balance des Autos war viel besser. In den letzten paar Rennen haben wir an dieser Front aber etwas verloren", erklärte der 30-Jährige.
"Spa war noch ganz okay, aber Monza war eine riesige Enttäuschung. Hier werden wir natürlich versuchen, unsere Leistung wieder zu verbessern. Ich glaube, dass wir nicht alles aus dem Auto herausholen und wir entwickeln es auch nicht mehr weiter. Das unterscheidet sich aber nicht von anderen Teams." Jetzt ginge es darum, wieder dahin zurück zu kommen, wo Force India am Saisonbeginn war, fuhr der Gräfelfinger fort. "Ich glaube, dass wir in Singapur wieder mehr zeigen können. Ich erwarte, dass das Auto hier wieder besser ist."
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