ZX Moto in Cremona: Fans ausgeraubt, kein Podium als Entschädigung
Aus China angereiste Fans machten das Supersport-Meeting in Cremona für ZX Moto zum Heimrennen. Während Debise und Caricasulo solide Leistungen zeigten, gab es später eine böse Überraschung.
ZX Moto pusht nicht nur technisch in der Supersport-WM, sondern rührt in China auch kräftig die Werbetrommel für die seriennahe Weltmeisterschaft. Beim Meeting in Cremona stachen die Farben des erst 2024 gegründeten Unternehmens und chinesische Nationalflaggen auf den Tribünen deutlich heraus. Dass so viele Asiaten den Weg an die italienische Rennstrecke gefunden haben, lag an CEO Zhang Xue, der einen Flug mit 200 Fans organisiert hatte. Außerdem gibt es in der Region eine große chinesische Community.
Nur mit den Ergebnissen wollte es nicht so recht passen. Aushängeschild Valentin Debise und sein Teamkollege Federico Caricasulo zeigten zwar solide Leistungen, ein Podium sprang jedoch nicht heraus. Der Franzose fuhr die Plätze 4 und 5 ein, der Italiener wurde nach einem Zwischenfall im ersten Lauf 26. und kam im zweiten Rennen als Achter ins Ziel. «Die derzeitige Balancierung ist sicherlich nicht zu unseren Gunsten», stellte Teamchef Fabio Evangelista heraus. «Das gesamte Team hätte Zhang Xue gerne einen Podiumsplatz beschert, aber ich möchte den Fahrern und dem Team dennoch für ihre großartige Arbeit danken.»
Im ersten Lauf verpasste Debise einen Podestplatz mit nur 0,134 sec Rückstand auf den Dritten – Yamaha-Piloten Filippo Farioli – nur denkbar knapp. «Valentin ist ein gutes Rennen gefahren: Ich glaube nicht, dass er es besser hätte machen können. Natürlich ist es schade, dass er das Podium verpasst hat, aber er hat Punkte auf seine Rivalen in der Meisterschaft gutgemacht, und das war sehr positiv», erklärte Evangelista. «Und Federico wurde von einem anderen Fahrer aus dem Rennen gedrängt, sodass sein Rennen von Anfang an kompliziert wurde, aber er hat es trotzdem geschafft, einige hervorragende Rundenzeiten zu fahren.»
Dank schneller Rennrunden starteten die beiden ZX-Moto-Piloten von den Positionen 3 und 6. «Mit den Rennergebnissen war ich nicht ganz zufrieden, denn da Valentin in der ersten Startreihe und Federico in der zweiten Startreihe stand, hätten wir vielleicht mehr erreichen können», zeigte sich der Italiener nicht komplett zufrieden.
Übrigens: Die aus China angereisten ZX-Moto-Fans machten in Europa nicht nur positive Erfahrungen. In den sozialen Medien berichten Chinesen,
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