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Alfa Romeo und Michael Andretti: Ausser Kontrolle

Rennstallbesitzer Michael Andretti war drauf und dran, in die Formel 1 zurückzukehren. Aber dann passierte etwas, womit der Sohn von Weltmeister Mario Andretti nicht gerechnet hatte.

Formel 1

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Das wäre ein weiterer Turbo für das Interesse an der Formel 1 in Amerika gewesen: Der Name Andretti wieder zurück in der Königsklasse, dank Rennstallbesitzer Michael Andretti (59) als Teilhaber jenes Teams, das einst von Peter Sauber gegründet worden war und heute in der Königsklasse unter dem Namen Alfa Romeo antritt.

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Das Timing schien perfekt zu sein. Das Interesse in den USA an der Formel 1 wächst, die Netflix-Serie "Drive to Survive" hat hier Benzin ins Feuer gegossen, der Austin-GP fand vor 140.000 Fans statt. Neben dem USA-GP in Texas kommt 2022 ein WM-Lauf in Miami, für 2023 ist ein Rennen in Las Vegas angedacht, eine Delegation aus dem Spielerparadies besuchte den WM-Lauf bei Austin (Texas).

Eine Weile wurde sogar spekuliert: Ein Abkommen zwischen Michael Andretti und dem Schweizer Rennstall (heute in Besitz des Tetra Pak-Erben Finn Rausing) würde schon in Austin verkündet, und Andretti-Fahrer Colton Herta werde der kommende US-amerikanische Formel-1-Pilot.

Aber noch im Laufe des GP-Wochenendes in Texas sickerte durch: Ein Abkommen ist gescheitert. Im Rahmen einer IndyCar-Präsentation für die Saison 2022 hat Michael Andretti nun erklärt, was passiert ist.

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Der US-Amerikaner sagt: "Ich will diese Spekulationen beenden, wonach ein Abkommen an der finanziellen Seite gescheitert sei. Das stimmt nicht. Es ging vielmehr um Kontrolle. Ich habe immer gesagt – wenn die Rahmenbedingungen nicht stimmen, dann mache ich das nicht, und zuletzt haben eben die Rahmebedingungen nicht gestimmt."

Von Anfang an gingen im Verwaltungsrat der Sauber-Mutterfirma Islero Investments die Meinungen auseinander, ob eine Beteiligung in Höhe von 80 Prozent von Andretti der richtige Weg sei. Und gemäss Andretti zeichnete sich "in einer sehr späten Phase der Verhandlungen ab, dass die Vorgaben in Sachen Kontrolle geändert wurden, und zwar in einer Art und Weise, welche für uns inakzeptabel waren".

Als Andretti von einem Kollegen der Nachrichtenagentur AP gefragt wurde, ob es sich um das Problem gehalten hätte, zwar Anteile zu übernehmen, aber nicht das Sagen zu haben, bestätigte Michael: "Ja, im Grunde läuft es darauf hinaus."

Michael Andretti gibt zu: Der 21-jährige Colton Herta aus Kalifornien hätte bei diesem Projekt eine tragende Rolle spielen sollen. "Aus meiner Sicht wäre Colton der perfekte Fahrer gewesen, denn er ist talentiert genug, um sich auch in Europa durchzusetzen. Es gab nichts, das gegen seinen Wechsel in die Formel 1 sprach."

Naheliegende Frage: Hatte sich der US-amerikanische Medienkonzern "Liberty Media", Besitzer der Formel-1-Gruppe, eigentlich in die Verhandlungen eingeschaltet? Andretti: "Nein. Ich glaube, es wäre ihnen ganz recht gewesen, wenn alles zustandegekommen wäre, weil sie derzeit auf dem amerikanischen Markt so Gas geben. Aber es gab ihrerseits keine Hilfe. Es ist jammerschade, dass aus all dem nichts geworden ist, aber wir geben nicht auf."

"Wir halten die Augen offen nach einer anderen Gelegenheit, nicht nur in der Formel 1. Wenn sich eine Chance ergibt, sinnvoll zu expandieren, dann werden wir das auch tun – aber zu den richtigen Bediungungen."

USA-GP, Austin

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01. Max Verstappen (NL), Red Bull Racing RB16B-Honda, 1:34:36,982h

02. Lewis Hamilton (GB), Mercedes W12, +1,333 sec

03. Sergio Pérez (MEX), Red Bull Racing RB16B-Honda, +42,233

04. Charles Leclerc (MC), Ferrari SF21, +52,246

05. Daniel Ricciardo (AUS), McLaren MCL35M-Mercedes, +1:16,854 min

06. Carlos Sainz (E), Ferrari SF21, +1:20,128

07. Valtteri Bottas (FIN), Mercedes W12, +1:23,545

08. Lando Norris (GB), McLaren MCL35M-Mercedes, +1:24,395

09. Yuki Tsunoda (J), AlphaTauri AT02-Honda, +1 Runde

10. Sebastian Vettel (D), Aston Martin AMR21-Mercedes, +1 Runde

11. Antonio Giovinazzi (I), Alfa Romeo C41-Ferrari, +1 Runde

12. Kimi Räikkönen (FIN), Alfa Romeo C41-Ferrari, +1 Runde

13. Lance Stroll (CDN), Aston Martin AMR21-Mercedes, +1 Runde

14. George Russell (GB), Williams FW43B-Mercedes, +1 Runde

15. Nicholas Latifi (CDN), Williams FW43B-Mercedes, +1 Runde

16. Mick Schumacher (D), Haas VF-21-Ferrari, +2 Runden

17. Nikita Mazepin (RUS), Haas VF-21-Ferrari, +2 Runden

Out

Pierre Gasly (F), AlphaTauri AT02-Honda, Hinterradaufhängung

Esteban Ocon (F), Alpine A521-Renault, Aufgabe

Fernando Alonso (E), Alpine A521-Renault, Heckflügel

WM-Stand nach 17 von 22 Rennen

Fahrer

1. Verstappen 287.5 Punkte

2. Hamilton 275.5 Punkte

3. Bottas 185

4. Pérez 150

5. Norris 149

6. Leclerc 128

7. Sainz 122.5

8. Ricciardo 105

9. Gasly 74

10. Alonso 58

11. Ocon 46

12. Vettel 36

13. Stroll 26

14. Tsunoda 20

15. Russell 16

16. Latifi 7

17. Räikkönen 6

18. Giovinazzi 1

19. Schumacher 0

20. Kubica 0

21. Mazepin 0

Teams

1. Mercedes 460.5

2. Red Bull Racing 437.5

3. McLaren 254

4. Ferrari 250.5

5. Alpine 104

6. AlphaTauri 94

7. Aston Martin 62

8. Williams 23

9. Alfa Romeo 7

10. Haas 0

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1

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Mercedes-AMG Petronas Formula One Team

131

2

George Russell

Mercedes-AMG Petronas Formula One Team

88

3

Charles Leclerc

Scuderia Ferrari HP

75

4

Lewis Hamilton

Scuderia Ferrari HP

72

5

Lando Norris

McLaren Formula 1 Team

58

6

Oscar Piastri

McLaren Formula 1 Team

48

7

Max Verstappen

Oracle Red Bull Racing

43

8

Pierre Gasly

BWT Alpine Formula One Team

20

9

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MoneyGram Haas F1 Team

18

10

Liam Lawson

Visa Cash App Racing Bulls Formula One Team

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