Gerüchte über Toprak Razgatlioglus Rückkehr zu BMW: Was dahintersteckt
Seit Tagen geistern Meldungen durchs Internet, Toprak Razgatlioglu würde Yamaha nach dieser MotoGP-Saison den Rücken kehren und wieder für BMW in der Superbike-WM antreten. Wir hakten nach.
Toprak Razgatlioglu und BMW schrieben in der Superbike-WM eine besondere Erfolgsgeschichte. In 66 Rennen, sechs Läufe verpasste er verletzungsbedingt, brauste der Türke 58 Mal aufs Podium, davon 39 Mal als Sieger. Der Zweiradkünstler holte für den deutschen Hersteller 2024 den
Anschließend unterschrieb der dreifache Champion, 2021 hatte er bereits mit Yamaha triumphiert, bei der Marke mit den gekreuzten Stimmgabeln im Logo einen MotoGP-Vertrag für zwei Jahre und pilotiert jetzt im Team Prima Pramac Yamaha eine wenig konkurrenzfähige M1. Topraks erste Saison in der Königsklasse ist mühsam, als WM-21. liegt er zur Sommerpause mit zwölf Punkten direkt hinter seinen Markenkollegen Jack Miller (19 Punkte) und Alex Rins (21 Punkte), lediglich Fabio Quartararo ragt als 14. mit 55 Zählern aus dem Quartett heraus. Unter 22 Stammfahrern ist nur der dauerverletzte Maverick Vinales (Red Bull KTM Tech3) mit zehn Punkten hinter Razgatlioglu platziert.
Bei solchen Ergebnissen schießen Spekulationen wie Pilze aus dem Boden. Seit Tagen geistern Meldungen durchs Internet, Toprak würde Yamaha nach dieser MotoGP-Saison den Rücken kehren und wieder für BMW in der Superbike-WM antreten.
BMW hält den Kontakt zu Toprak
Die Wahrheit könnte nicht weiter entfernt sein. «Es gab keine Gespräche in diese Richtung», betonte BMW-Rennchef Sven Blusch gegenüber SPEEDWEEK.com. «Mein Gefühl ist, nachdem ich Toprak getroffen haben, dass er im Paddock langsam angekommen ist und dort länger bleiben wird. Wenn eine Möglichkeit bestehen würde ihn zurückzuholen, sind wir immer da für Gespräche. Aber ich sehe das momentan nicht passieren. Wir werden sehen, wie er mit der 850er klarkommt. Spätestens wenn er ins Auto wechselt, haben wir wieder eine Chance.»
Von Topraks Seite ist das Gleiche zu erfahren, er wird seinen Zwei-Jahres-Vertrag in der MotoGP erfüllen. Denn für ihn war von Anfang an klar,
Topraks MotoGP-Karriere hängt an Yamaha
Klar ist: Stellt Yamaha für 2027 kein markant besseres Fahrzeug auf die Räder und Toprak dümpelt weiterhin im letzten Viertel des Feldes, dann wird er mit dann 31 Jahren keine weitere Chance in der Premier-Class erhalten.
Die Superbike-WM würde ihn mit offenen Armen zurückempfangen, BMW hat dann aber – zumindest im Werksteam – Stand heute keinen Platz für ihn frei. Denn den Vertrag mit Miguel Oliveira will die Propellermarke um drei Jahre verlängern. Und
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