Fernando Alonso (Aston Martin): Durchs Feld gepflügt, dann Sitz kaputt!
Aston-Martin-F1-Pilot Fernando Alonso erwischte einen spektakulären Start in den Kanada-GP. Von Startplatz 19 kämpfte er um die Top-10 – bis sein Sitz kaputtging und er abstellen musste.
Guter Start – und dann konnte der Altmeister das Rennen doch nicht beenden. Für Aston Martin und Fernand Alonso läuft die Saison 2026 weiterhin wie verflucht. Diesmal lief im Kanada-GP die Frühphase des Rennens vielversprechend – und doch konnte der Spanier nicht zu Ende fahren. Bitter!
Nach dem Start pflügte sich Alonso durchs Feld
Alonso: «Wir hatten einen guten Start und haben um die Top-10-Plätze gekämpft.» Der Spanier machte nach dem Start von Position 19 spektakuläre neun Plätze gut, war so plötzlich an der Grenze zu Punkten. Der Spanier profitierte dabei von der rückblickend falschen Reifenwahl der Konkurrenz: Viele Autos vor ihm kamen entweder schlechter weg oder mussten früh an die Box, um die Reifen für abtrocknende Bedingungen (Intermediates) loszuwerden.
Alonso dagegen war auf Softs unterwegs, vor ihm waren die meisten Autos aber auf Intermediates oder auf Medium-Trockenreifen. Der Spanier: «Es war die richtige Entscheidung, auf weichen Reifen zu starten, während sich einige andere für Intermediates entschieden hatten und dann früh an die Box mussten.»
Alonso: Dann das Problem!
Doch es kam dann anders: In Rennrunde 27 (Alonso war da erst bei Runde 24) musste Alonso mit einem Problem am Auto abstellen. Der zweimalige Weltmeister erklärte später: «Leider hatten wir im Rennen ein Problem mit dem Sitz, weshalb wir beschlossen haben, das Auto aus dem Rennen zu nehmen.»
«Unbehagen im Cockpit»
Aston Martins Chief Trackside Officer Mike Krack erklärte später noch etwas genauer: «Fernandos Rennen endete vorzeitig aufgrund eines Problems mit dem Sitz, das für Unbehagen im Cockpit sorgte, weshalb wir uns entschlossen, das Auto in Runde 24 aus dem Rennen zu nehmen.»
Alonso notierte nach dem Kanada-Wochenende verhalten positiv: «Wir schienen hier mit dem gleichen Paket schneller zu sein als in Miami. Wir müssen abwarten, bis sich die Leistung durch unsere Upgrades in der Sommerpause verbessert, aber bis dahin werden wir versuchen, dieses Paket weiter zu optimieren.» Alonso hatte in der Vergangenheit bereits angekündigt, dass es vor dem Sommer keine Upgrades an seinem Auto geben würde.
Verhältnismäßiger Teilerfolg auf der anderen Seite der Garage: Alonsos Teamkollege Lance Stroll beendete das Rennen und wurde nicht Letzter (sondern Vorletzter).
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