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Auch Mexiko muss um Formel-1-Zukunft bangen

Der Mexiko-GP erfreut sich bei den Fans und Fahrern grosser Beliebtheit, dennoch steht die Zukunft des Rennens auf dem Autódromo Hermanos Rodríguez in den Sternen, weil die Finanzierung wackelt.

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Die Formel-1-Promoter in Mexiko-Stadt gehören zu jenen fünf Veranstaltern, deren GP-Ausrichtungsvertrag in diesem Jahr ausläuft – gemeinsam mit Hockenheim, Silverstone, Monza und Barcelona. Und die Vertragsverlängerung ist nicht das Einzige, was den Verantwortlichen am Autódromo Hermanos Rodríguez Kopfzerbrechen bereitet.

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Denn seit der Mexiko-GP 2015 wieder in den WM-Kalender zurückgekehrt ist, wurde die Veranstaltung durch die Lokalregierung finanziell unterstützt. Doch damit ist nun Schluss, denn die Politiker haben entschieden, die rund 20 Millionen Dollar nach 2019 anderweitig zu investieren. Claudia Sheinbaum, Bürgermeisterin von Mexiko-Stadt, erklärte im Interview mit "El Financiero", dass das diesjährige Rennen aber nicht betroffen sei.

"Der Formel-1-GP wird in diesem Jahr stattfinden, weil die vorangegangene Verwaltung diesen Betrag gesprochen hat", erklärte Sheinbaum, die auch verriet, dass dieses Geld künftig in ein Zug-Projekt im Südosten des Landes investiert wird. Dies entschied der neue Präsident Andrés Manuel López Obrador, der im vergangenen Jahr an die Macht gekommen war und den bisherigen Staatspräsidenten Enrique Peña Nieto abgelöst hatte.

Die GP-Organisatoren in Mexiko hoffen nun auf Schützenhilfe von den Formel-1-Machthabern, welche die neuen GP-Ausrichtungsverträge verhandeln. Erst in dieser Woche hatten sich 15 GP-Promoter in einem Brief an die F1-Verantwortlichen gewandt, in dem sie ihre Sorge um die Zukunft des Sports und den Führungsstil der neuen F1-Besitzer zum Ausdruck brachten. Die Veranstalter von Mexiko hatten sich umgehend mit einem offiziellen Statement von diesem Schreiben distanziert.

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Bei den Fans erfreut sich das Rennen derart grosser Beliebtheit, dass es ausgezeichnet wird. Im vergangenen Dezember erhielten die Mexiko-Promoter zum vierten Mal in Folge den Pokal für das beste Rennen des Jahres vom Automobilweltverband FIA.

Es ist nie veröffentlicht worden, wie hoch der Betrag für die Antrittsgebühr in Mexiko ist. Angeblich hatte der frühere Serien-Promoter Bernie Ecclestone eine Gebühr von 30 Millionen Dollar ausgehandelt. Es gehörte zu den Verträgen des Engländers, dass sich diese Gebühr um jedes Jahr erhöht.

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