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Brasilien: Nico Rosberg siegt, WM bleibt spannend

Mit seinem fünften Saisonsieg sorgt Titeljäger Nico Rosberg für Spannung in der Formel-1-WM. Lewis Hamilton musste sich mit Platz 2 vor Felipe Massa begnügen. Champion Sebastian Vettel wurde Fünfter.

Formel 1

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Während sich 17 Formel-1-Piloten in Brasilien zur Aufwärmrunde aufmachten, blieb Sauber-Pilot Adrian Sutil in der Box, weil an seinem Wagen eine "technische Änderung" vorgenommen werden musste. Mehr wollte Teamchefin Monisha Kaltenborn vor dem Rennen nicht verraten. Als die Lichter der Startampel ausgingen änderte sich an den ersten Positionen vorerst nichts, obwohl Williams-Pilot Valtteri Bottas im Gegensatz zu Pole-Setter Lewis Hamilton, Nico Rosberg und seinem Teamkollegen Felipe Massa nicht gut wegkam und nur mit Mühe den Anschluss an seine drei Vordermänner behalten konnte. Dahinter reihte sich Sebastian Vettel ein, doch weil der Formel-1-Champion kurz darauf weit ausholen musste, konnten McLaren-Rookie Kevin Magnussen und Ferrari-Star Fernando Alonso durchschlüpfen.

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Schon vor dem Rennen hatte Pirelli-Motorsportdirektor Paul Hembery vor laufender Kamera prophezeit: "Die ersten Fahrer werden schon nach fünf bis sieben Runden zum ersten Reifenwechsel abbiegen." Die Trainings und auch das Qualifying hatten gezeigt: Die weichen Reifen litten auf dem Autódromo José Carlos Pace besonders schnell. Damit behielt der Brite recht: Massa bog wie Vettel und McLaren-Abschiedskandidat Jenson Button in der sechsten Runde zur Box ab. Bald folgten Magnussen, Alonso und Red Bull Racing-Pilot Daniel Ricciardo.

Strafe für Felipe Massa

Kurz darauf bekam Lokalmatador Felipe Massa von den Regelhütern eine 5-Sekunden-Stop-and-Go-Strafe aufgebrummt, da er in der Boxengasse zu schnell unterwegs war. Diese Massnahme wurde von den brasilianischen Fans mit Buhrufen quittiert und auch der bestrafte Formel-1-Star reagierte am Boxenfunk verärgert, als ihm die Strafe mitgeteilt wurde. Leader Rosberg absolvierte derweil seinen ersten Boxenstopp, weshalb sich Force India-Pilot Nico Rosberg über die Führung freuen durfte.

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Die Freude währte allerdings nicht lange, denn schon wenige Augenblicke nach seinem Stopp zog Rosberg in der ersten Kurve wieder an seinem Landsmann vorbei in Führung. Hamilton folgte seinem Beispiel und verwies den Emmericher auf den dritten Platz. Kein Glück hatte Sauber-Pilot Sutil, der bei seinem ersten Boxenstopp viel Zeit verlor, weil ein Rad klemmte. "Da ist sinnbildlich für die diesjährige Saison der Schweizer, die immer noch ohne WM-Punkte sind", seufzte der ehemalige GP-Pilot und heutige Langstreckenfahrer und ORF-Experte Alex Wurz.

Mercedes: Reifensorgen und Dreher von Lewis Hamilton

Sowohl Hülkenberg als auch Hamilton beschwerten sich über Blasenbildung auf ihrem rechten Vorderreifen. Auch Vettel wurde von seinem Renningenieur gewarnt: "Die Medium-Reifen sind alles andere als kugelsicher, sie überhitzen schnell." Auch Vettels Teamkollege Ricciardo wurde über die Blasenbildung bei der Konkurrenz aufgeklärt. "Aber der Abbau hält sich in Grenzen", funkte sein Renningenieur.

Als Leader Rosberg zum zweiten Boxenstopp abbog, gab Hamilton richtig Gas – und bezahlte mit einem Dreher in der vierten Kurve dafür. Der Weltmeister von 2008 konnte weiterfahren, die ungewollte Showeinlage kostete ihm aber wertvolle sieben Sekunden. "Lewis stieg in die Eisen und dann blockierte die Hinterrad-Bremse", kommentierte Ex-GP-Pilot und Sky Sports F1-Experte Martin Brundle.

Bitteres Aus für Daniel Ricciardo

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Massa blieb nicht der einzige Pilot, der in der Boxengasse zu schnell unterwegs war: Force India-Pilot Sergio Pérez musste bei seinem zweiten Boxenstopp eine fünf-Sekunden-Pause einlegen. Auch Räikkönen, der in der 36. Runde zu seinem zweiten Reifenwechsel abbog, musste eine unfreiwillige Pause einlegen. Der Ferrari des Finnen wurde zu früh vom Wagenheber gelassen, was die Weiterfahrt um rund fünf Sekunden verzögerte. Eine ärgerliche Verzögerung gab es zudem für Bottas, der wegen Problemen mit den Sicherheitsgurten lange an der Box verweilte.

Noch schlimmer erging es Ricciardo, der in der 40. Runde im Schleichgang unterwegs war, weil seine linke Vorderradbremse kaputt ging. Die Wiederholung der TV-Bilder zeigte: Nicht nur die Bremse war defekt, auch die Aufhängung ging dabei kaputt. "Das war eine Kombination von Ausfällen, wie man sehen kann, das war's wohl", erklärte der ehemalige GP-Pilot und heutige Sky Sports F1-Experte Johnny Herbert.

Williams-Pilot Felipe Massa verwirrt

20 Runden vor dem Ende des Rennens führte Rosberg mit rund zwei Sekunden Vorsprung vor Hamilton, Massa, Button, Alonso, Hülkenberg, Räikkönen, Vettel, Daniil Kvyat, Magnussen, Grosjean, Bottas, Sutil, Esteban Gutiérrez, Pastor Maldonado, Jean-Eric Vergne und Pérez. Daran änderten auch die kurz darauf durchgeführten Boxenstopps der Mercedes-Piloten nichts. Massa sorgte für Lacher im Fahrerlager, weil er die falsche Box ansteuerte. Der McLaren-Mitarbeiter am vorderen Wagenheber reagierte geistesgegenwärtig und liess den kleinen Brasilianer durch.

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Kurz darauf sorgte der 33-Jährige aus Sao Paulo mit einem schönen Überholmanöver an Hülkenberg für Wiedergutmachung. Damit war Massa wieder auf Podestkurs unterwegs. Auch Vettel und Button sorgten mit einem engen Duell gegen Kimi Räikkönen für Unterhaltung in den letzten Runden. Beide Weltmeister schafften es auf einmal am Ferrari-Finnen vorbei, sodass der Iceman innerhalb weniger Augenblicke von Platz 4 auf Position 6 zurückfiel.

Spätes Aus von Romain Grosjean

In der 66. von insgesamt 71 Runden wurden die gelben Flaggen geschwenkt, weil Grosjean seinen Lotus in der zehnten Kurve mit stark rauchendem Heck abstellen musste, während sich das Ferrari-Duo ein schönes Duell lieferte. An der Spitze gab es keine Überraschungen mehr: Rosberg siegte vor Hamilton und Massa. Button, Vettel, Alonso, Räikkönen, Hülkenberg, Magnussen und Bottas komplettierten die Top-Ten. Auf den weiteren Plätzen folgten Kvyat, Maldonado, Vergne, Gutiérrez, Pérez und Sutil.

Das Mercedes-Duo sicherte sich zum elften Mal die ersten beiden Plätze in diesem Jahr. Das ist ein neuer Rekord. Auch bei den Podestplätzen sorgten die Sternfahrer für eine neue Bestmarke: In Interlagos sicherten sich Rosberg und Hamilton die Podestplätze Nummer 29 und 30 der Saison. Rosberg durfte seinen fünften Saisonsieg nach den Triumphen in Australien, Monaco, Österreich und Deutschland feiern.

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