Charles Leclerc verrät: Darüber macht sich der Ferrari-Star keine Sorgen
Dass Ferrari ein beachtliches Entwicklungstempo an den Tag legt, ist kein Geheimnis. Die Frage, wann die Budget-Obergrenze erreicht ist, beschäftigt einige Konkurrenten, nicht aber Charles Leclerc.
Wie machen die das? Diese Frage stellen sich einige Konkurrenten von Ferrari angesichts der Fortschritte und Updates, die das Team aus Maranello in der ersten Saisonhälfte machen konnte. Mercedes-Teamchef Toto Wolff rätselte etwa darüber, wie lange das Geld bei den Roten noch reicht. «Meiner Ansicht nach sollte ihnen bald das Geld ausgehen, denn es gibt ja die Obergrenze. Wir können das nicht tun, uns fehlt der Spielraum beim Budgetdeckel, um so viele neue Teile ans Auto zu bringen.»
In die gleiche Kerbe schlägt auch McLaren-Technikchef Neil Houldey, der erklärt hat: «Rein vom Umfang her sieht es tatsächlich so aus, als hätte Ferrari in Sachen Aerodynamik sehr viel Neues auf die Bahn gebracht, und das ist etwas, das wir uns ansehen und verstehen müssen – also wie sie das erreicht haben.»
Ferrari-Teamchef Fred Vasseur reagierte verstimmt auf die Aussagen von Wolff. Der Ingenieur aus Frankreich betonte: «Ich fand es schon etwas ironisch, dass das von Toto und Mercedes kam. Wenn Mercedes oder Red Bull Racing entwickeln, sind sie Genies. Wenn wir entwickeln, dann betrügen wir. Man muss sich mal beruhigen. Wir haben nicht mehr Teile gebracht als Red Bull Racing oder andere. Ich weiß nicht, ob das ein Witz war.»
Charles Leclerc betont: «Fred weiss, was er tut»
Charles Leclerc bleibt gelassen, er sagt, als er darauf angesprochen wird: «In dieser Hinsicht vertraue ich Fred mehr als allen anderen. Natürlich hat das Team hart gearbeitet, um die Produktion voranzutreiben und die kreativen Köpfe im Team zu motivieren, Verbesserungen so schnell und effizient wie möglich umzusetzen.»
«Ich bin mir sicher, dass Fred das im Griff hat. Ob ich mir also Sorgen mache? Nein, denn ich vertraue Fred voll und ganz und weiss, dass er genau weiss, was er tut», stellt der neunfache GP-Sieger klar, der nach elf Grands Prix den vierten WM-Rang belegt.
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