Vorbereitung im F1-Simulator: Oscar Piastri widerspricht Lewis Hamilton
Lewis Hamilton hat aufgehört, sich im Simulator vorzubereiten. Nicht alle teilen die Meinung des siebenfachen Champions. McLaren-Star So findet etwa Oscar Piastri die Arbeit im Simulator hilfreich.
In dieser Saison läuft es für Lewis Hamilton deutlich besser als im vergangenen Jahr, und das liegt nicht zuletzt an der Art und Weise, wie sich der siebenfache Weltmeister auf die GP-Wochenenden vorbereitet. Im Mai offenbarte der Ferrari-Star, dass er sich nicht mehr im Simulator auf die Rennen vorbereiten will, weil er diese als irreführend empfindet.
«Man setzt sich in den Simulator rein, bereitet sich auf die Strecke vor, fährt dort und stimmt das Auto auf eine bestimmte Weise ab. Und dann kommt man an die Strecke und diese Einstellung funktioniert nicht», klagte der Rekord-GP-Sieger, der aktuell den zweiten Platz in der Fahrer-WM-Tabelle belegt.
Kein Perfektes Instrument zur Vorbereitung
Oscar Piastri teilt die Meinung des 41-jährigen Briten nicht. Der McLaren-Star aus Australien sagt über die Simulatoren: «Ich finde sie nützlich. Aber ich gehöre auch zu einer anderen Generation als Lewis. Natürlich werden Simulatoren bereits seit geraumer Zeit in der Formel 1 genutzt, aber ich verstehe, dass sie nicht jedermanns Sache sind.»
«Die aktuelle Fahrzeuggeneration ist sehr kompliziert, und ich finde es ziemlich hilfreich, einige Runden im Simulator zu drehen, das trifft sowohl für das Team als auch mich selbst zu», sagt der 25-Jährige aus Melbourne, der den siebten WM-Zwischenrang belegt.
Gleichzeitig räumt der neunfache GP-Sieger ein: «Aber jeder ist da anders. Und die Simulatoren werden nie perfekt sein, sie werden nie das perfekte Instrument sein, und es wird nie an das Fahren im echten Auto herankommen. Du arbeitest als Fahrer mit den Werkzeugen, die dir zur Verfügung stehen – oder eben nicht, wenn du denkst, dass dies besser für dich ist.»
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