Zweite Saisonhälfte: Diese GP-Legenden drücken Lewis Hamilton die Daumen
Ferrari-Star Lewis Hamilton fehlen derzeit 50 Punkte auf Kimi Antonelli. Der siebenfache Champion ist der erste Verfolger des WM-Leaders. Und gleich mehrere GP-Legenden drücken ihm die Daumen.
Lewis Hamilton hat in dieser Saison seinen langersehnten Traum vom GP-Sieg in Rot erfüllt: In Barcelona schaffte es der siebenfache Weltmeisters erstmals am Rennsonntag als Erster ins Ziel – und wurde dafür eifrig gefeiert. Es war bereits der vierte GP-Podestplatz des früheren Dauersiegers in diesem Jahr, und bis zur Sommerpause stand er als Dritter in Silverstone ein weiteres Mal auf dem Treppchen.
Der 106-fache GP-Sieger ist aktuell der erste Verfolger von WM-Leader Kimi Antonelli, 50 Punkte trennen ihn vom Mercedes-Talent, neun Punkte beträgt sein eigener Vorsprung auf Antonellis Teamkollegen George Russell, der aktuell den dritten Platz belegt.
Die Tifosi freuen sich über die starke Form des Briten, an den sie ihre Hoffnungen auf den ersten Fahrer-WM-Titel seit Kimi Räikkönens Triumph von 2007 knüpfen. Und mit ihnen drücken auch zwei GP-Legenden dem Rekord-GP-Sieger die Daumen. Emerson Fittipaldi sagt im Gespräch mit «Formula1.com»: «Ich hoffe wirklich, dass Lewis um den Titel kämpfen wird, es wäre wirklich gut, wenn er und Ferrari stärker auftreten, um Mercedes Paroli bieten zu können.»
Thierry Boutsen: Ferrari hat den Erfolg verdient
Der Weltmeister von 1972 und 1974 gönnt auch für Teamchef Fred Vasseur den Erfolg, wie er erzählt. «Ich habe grossen Respekt vor Fred Vasseur. Als ich Eigentümer des A1-Teams von Brasilien war, hat Fred mit seiner ART-GP-Mannschaft unser Team geleitet und dabei grossartige Arbeit geleistet. Er ist ein guter Typ, ein Spitzenkerl. Ich glaube, mittlerweile kennt er auch die Italiener gut, also sollte es in der zweiten Saisonhälfte gut für ihn laufen», erklärt der 79-jährige Brasilianer.
Auch der dreifache GP-Sieger Thierry Boutsen hofft auf eine starke zweite Saisonhälfte der Roten: «Ich würde Ferrari gerne wieder regelmässig an der Spitze sehen», sagt der 69-jährige Belgier. «Ich denke, dass sie das verdient haben, denn sie haben sehr hart gekämpft, um diese gute Form zu erreichen. Und ich würde mich auf freuen, wenn Charles Leclerc ein paar Rennsiege feiern kann. Er ist Monegasse, und ich wohne auch in Monaco, deshalb bin ich der Tifosi für ihn. Was ich aber vor allem erleben will, ist gutes Racing – gutes, sicheres Racing, das Spass macht.»
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