Die Ferrari-Strategen sorgten im Frankreich-GP für hochgezogene Augenbrauen, als sie Carlos Sainz zu einem späten Reifenwechsel an die Box holten. Der Spanier verteidigte sein Team hinterher.
Lando Norris ist Formel-1-Weltmeister 2025, mit Rang 3 in Abu Dhabi hat er sich erstmals den Titel gesichert, als elfter Fahrer aus Grossbritannien. Aber wer ist dieser Lando Norris eigentlich?
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Carlos Sainz musste den Frankreich-GP von Startplatz 19 in Angriff nehmen, weil er nach seinem Spielberg-Motorschaden mit neuen Teilen ins Rennen startete, die das erlaubte Motorteile-Kontingent überschreiten. Der 27-Jährige aus Madrid kämpfte sich trotz einer Zeitstrafe, die er fürs unsichere Wegfahren von der Box kassierte, bis auf den fünften Platz vor und hätte sogar Podestchancen gehabt.
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Doch sein Team entschied sich, den Spanier an die Box zu rufen, und das taten die Team-Verantwortlichen just in jenem Moment, in dem er dabei war, den Red Bull Racing-Fahrer Sergio Pérez zu überholen. Am Ende kreuzte der Ferrari-Star die Ziellinie als Fünfter hinter Pérez. Nach der Zielankunft erklärte Sainz, dass er fünf Sekunden vor dem Mexikaner hätte ins Ziel kommen müssen, um seine Podest-Chance zu wahren, und die Ferrari-Strategen hielten das nicht für möglich. Der aktuelle WM-Vierte erklärte: "Das Team hat viel mehr Daten, sie müssen viel mehr Zahlen analysieren, und wenn sie diese Entscheidung getroffen haben, bin ich voll und ganz davon überzeugt, dass sie es mit den besten Absichten und dem besten Willen getan haben."
Er hätte ohnehin die Box besucht, auch wenn er nicht an Pérez vorbeigekommen wäre, offenbarte Sainz, der sich auch noch den Extra-Punkt für die schnellste Rennrunde sicherte. Doch als er den Gegner überholte, wollte er durchfahren. "Aber unsere Berechnungen sagten, dass es unmöglich gewesen wäre, ohne Reifenwechsel ins Ziel zu kommen, und wegen der 5-Sekunden-Strafe lief ich ohnehin Gefahr, die Position zu verlieren. Wir wussten, dass wir mit dem fünften Platz und der schnellsten Rennrunde gute Punkte holen würden", fügte er an, räumte aber auch ein: "Im Eifer des Gefechts sah ich das noch anders."
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Und Sainz betonte bei "Sky Sports F1": "Ich denke, das Team macht dieses Jahr einen sehr guten Job in Sachen Strategie. Wir werden für etwas kritisiert, was andere Teams vielleicht auch durchmachen. Jedes Mal, wenn es bei der Strategie knifflig wird, diskutieren wir darüber, aber das ist nicht so katastrophal, wie einige Leute behaupten. Wir diskutieren gerne über alles Mögliche, und gehen offen damit um."
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Frankreich-GP, Le Castellet
01. Max Verstappen (NL), Red Bull Racing, 1:28:37,567 h 02. Lewis Hamilton (GB), Mercedes, +10,587 sec 03. George Russell (GB), Mercedes, +16,495 04. Sergio Pérez (MEX), Red Bull Racing, +17,310 05. Carlos Sainz (E), Ferrari, +28,872 06. Fernando Alonso (E), Alpine, +42,879 07. Lando Norris (GB), McLaren, +52,026 08. Esteban Ocon (F), Alpine, +56,959 09. Daniel Ricciardo (AUS), McLaren, +60,372 10. Lance Stroll (CDN), Aston Martin, +62,549 11. Sebastian Vettel (D), Aston Martin, +64,494 12. Pierre Gasly (F), AlphaTauri, +65,448 13. Alexander Albon (T), Williams, +68,565 14. Valtteri Bottas (FIN), Alfa Romeo, +76,666 15. Mick Schumacher (D), Haas, +80,394 Out Guanyu Zhou (RC), Alfa Romeo, Motordefekt Nicholas Latifi (CDN), Williams, Kollisionsschäden Kevin Magnussen (DK), Haas, Kollisionsschäden Charles Leclerc (MC), Ferrari, Dreher Yuki Tsunoda (J), AlphaTauri, Kollisionsschäden Fahrer-WM (nach 12 von 22 Rennen)
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01. Verstappen 233 Punkte 02. Leclerc 170 03. Pérez 163 04. Sainz 144 05. Russell 143 06. Hamilton 127 07. Norris 70 08. Ocon 56 09. Bottas 46 10. Alonso 37 11. Magnussen 22 12. Ricciardo 19 13. Gasly 16 14. Vettel 15 15. Schumacher 12 16. Tsunoda 11 17. Zhou 5 18. Stroll 4 19. Albon 3 20. Latifi 0 21. Nico Hülkenberg (D) 0 Stand Konstrukteurs-Pokal 01. Red Bull Racing 396 Punkte 02. Ferrari 314 03. Mercedes 270 04. Alpine 93 05. McLaren 89 06. Alfa Romeo 51 07. Haas 34 08. AlphaTauri 27 09. Aston Martin 19 10. Williams 3
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