Carlos Sainz zu Nico Hülkenberg: Monaco-Kollision grenzwertig inakzeptabel
Der spanische GP-Sieger Carlos Sainz hat eine Botschaft für den Audi-Routinier Nico Hülkenberg, nach ihrer Kollision im Monaco-GP: «Jeder weiss doch, wie das in der Loews jeweils läuft.»
Der vierfache spanische GP-Sieger Carlos Sainz ist beim turbulenten Grand Prix von Monaco leer ausgegangen: Zunächst Kollision mit Nico Hülkenberg in der kniffligen Loews-Linkskurve, dann von Franco Colapinto in einen Dreher geschubst in der Portier-Kurve, bevor es in den Tunnel geht – aus die Maus.
Williams-Fahrer Sainz ist nicht erfreut: «Leider haben einige Fahrer beim Re-Start beschlossen, alles zu riskieren, um vielleicht noch ein oder zwei Punkte zu holen. Ich wurde zum Opfer von Leuten, die viel zu optimistisch waren und Fehler begingen, die grenzwertig inakzeptabel sind.»
«Jedes Jahr kommt es in Monaco in der Loews zu Gedränge, man muss vom Gas gehen, und man weiss, dass man auf das vorausfahrende Auto auffahren wird, weil jeder versucht, durch diese Kurve zu kommen. Es ist also für mich etwas schwer zu verstehen, wie wir trotz so viel Erfahrung immer noch solche Fehler machen.»
Nico Hülkenberg erhielt für den Sainz-Stupser zehn Strafsekunden, womit Platz 9 futsch war. Franco Colapinto ging hingegen straffrei aus.
Die Rennkommissare haben das so begründet: «Wir kommen zum Schluss, dass die Kollision mit Wagen 55 (Sainz) durch eine unerwartete Richtungsänderung von Wagen 55 verursacht wurde. Wagen 55 liess nach seiner vorherigen Kollision mit Wagen 27 (Hülkenberg), durch die Fahrzeug 55 beschädigt wurde, andere Autos vorbeifahren. Wagen 55 versuchte, nach rechts von der Ideallinie abzuweichen und wurde dabei von Wagen 43 (Colapinto) gerammt.»
Schon gesehen?
Newsletter
Motorsport-News direkt in Ihr Postfach
Verpassen Sie keine Highlights mehr: Der Speedweek Newsletter liefert Ihnen zweimal wöchentlich aktuelle Nachrichten, exklusive Kommentare und alle wichtigen Termine aus der Welt des Motorsports - direkt in Ihr E-Mail-Postfach



