P2 von Max Verstappen im Ungarn-GP: Teamchef Mekies über die 3 Gründe
Alle hatten erwartet, dass auf Max Verstappen in Ungarn ein ganz schwieriges Rennen zukommt. Das wurde es auch, aber es endete mit Platz 2 für den Niederländer. Was Teamchef Laurent Mekies dazu sagt.
Max Verstappen Zweiter beim Grossen Preis von Ungarn 2026, damit hätte man bei einer Sportwette ein schönes Sümmchen gewinnen können. Max ging zwar von P4 ins Rennen, «aber zwei Ränge erhielten wir geschenkt, wegen der Strafen für Hamilton und Antonelli».
Der Niederländer war vor dem Rennen nicht besonders optimistisch: «Ich hatte das gleiche Auto wie in der Quali, also auch mit den gleichen Problemen. Und ich hatte im Rennen alle Hände voll zu tun. Aber dann haben einige Dinge geklappt – ich hatte einen guten Start, ich konnte Hamilton später in einem wichtigen Moment des Rennen überholen und ihn dann hinter mir halten.»
Damit nicht genug, wie Max fortfährt: «Ich erhielt dann für den letzten Teil des Rennens weiche Reifen, was ich als Vorgehensweise ziemlich sportlich fand, aber es hat geklappt. Und dann liess mich das Team in der VSC-Phase auf der Bahn, während die Ferrari nochmals frischen Gummi abholten.»
«Ganz ehrlich, ich weiss nicht ganz, wie wir Zweite werden konnten aber ich nehme das gerne an. Das kann aber nicht darüber hinweg täuschen, dass wir noch sehr viel Arbeit haben.»
Red Bull Racing-Teamchef Laurent Mekies sagt zum überraschenden Ergebnis von RBR: «Ich glaube, es gab drei Schlüssel-Faktoren für diesen feinen zweiten Platz. Zum ersten war unser Renn-Speed besser als das Tempo im Training. Das war nicht unbedingt zu erwarten, denn wir hatten grosse Probleme mit der Fahrzeugbalance.»
«Der zweite Faktor ist, was wir hier unseren Max-Faktor nennen – Verstappen überfiel Hamilton, das war im Rennen ganz wichtig, und er ging später perfekt mit seinen weichen Reifen um, obschon er so lange damit fahren musste.»
«Und dann unser Strategie-Team. Wir haben uns dazu entschlossen, in der VSC-Phase Max draussen zu lassen und ihm keine frischen Reifen zu geben. Wir fanden die Position auf der Bahn wichtiger als neuen Gummi. Das erwies sich als richtig. Auch unsere Boxenstopps waren sehr gut.»
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