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Ferrari-Ohrfeige: Vasseur gibt zu – Podestplatz Hamilton/Leclerc verschenkt

Ferrari-Teamchef Fred Vasseur gibt nach dem Ungarn-GP zu: «Wir haben gute Platzierungen verschenkt, weil wir die falschen Entscheidungen getroffen haben.» Kein Podestplatz für Ferrari, mamma mia!

Formel 1

Im Artikel erwähnt




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Hat Ferrari auf dem Hungaroring zu viele Fehler gemacht, um einen Podestplatz zu erobern? Hamilton in der Quali zu spät gewarnt, daher Strafe für Lewis, strategisch fragwürdige Entscheidungen im Grand Prix.

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Ferrari muss sich nach diesem unterhaltsamen Grossen Preis von Ungarn viel Kritik gefallen lassen. Das begann in der Qualifikation, als Superstar Lewis Hamilton zu spät gewarnt wurde, dass Oscar Piastri im McLaren herangeschossen kommt. Der hilflose Hamilton stand daher dem Australier im Weg, statt Startplatz 2 gab es drei Ränge zurück.

Die beiden Ferrari wurden dann – als einzige Autos der Top-Teams – auf weichen Reifen in den Ungarn-GP geschickt, Ferrari machte keinen Platzwechsel, als Leclerc der schnellere Mann war, das Timing der Boxenstopps wirft Fragen auf. Dazu eine erneute Strafe für Hamilton (zu schnell im der Boxengasse, Tempo-Begrenzer richtig eingestellt?) und die Fehlentscheidung, in einer VSC-Phase beide Autos für frischen Gummi an die Box zu holen.

Max Verstappen und Kimi Antonelli sagten Dankeschön und rückten auf die Ränge 2 und 3. Wenn wir daran denken, wie stark Ferrari in der Quali war (Hamilton Zweitschnellster, Leclerc Drittschnellster), dann bleibt das nagende Gefühl zurück, dass die Italiener hier die Chance auf Podestränge verschleudert haben.

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Ferrari-Teamchef Fred Vasseur bezieht Stellung: «Das ist kein gutes Ergebnis, wenn man am Freitag das schnellste Auto auf der Bahn hat und nur knapp an der Pole vorbei schrammt. Der vierte und fünfte Platz sind das Ergebnis eines für uns zu chaotischen Rennens. Es gab einen schlechten Start von Charles und dann die Strafe für Lewis. Der Boxenstopp in der VSC-Phase war keine Magie, und unser Tempo war zwischendurch ein wenig rätselhaft.»

«Das gilt für uns, aber für die anderen ebenfalls: Es ist jedenfalls schwer zu erklären, warum Max es geschafft hat, 37 Runden auf den weichen Reifen zu fahren. Wir müssen Fehler minimieren, wenn wir bessere Rennergebnisse erringen wollen, und heute ist uns das nicht gelungen.»

«Wir haben die Red Bull Racing-Strategie nicht in Betracht gezogen, weil wir etwas früher als Max an die Box kamen und es mir ehrgeizig erschien, bis zum Ende des Rennens fahren zu wollen, ohne die normale Lebensdauer der weichen Reifen zu berücksichtigen.»

«Die Realität sieht anders aus: Wir hatten während des freien Trainings keine Gelegenheit, Dauerläufe mit den drei verfügbaren Mischungen zu absolvieren, und haben uns daher für einen bestimmten Weg entschieden. Der hat sich nicht als der richtige herausgestellt.»

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«Ich glaube, unsere Strategie, Leclerc und Hamilton auf den weichen Reifen starten zu lassen, die war gut, aber wahrscheinlich wäre die richtige Vorgehensweise mit den Reifenmischungen gewesen – weich, weich und dann hart. Das haben wir nicht gemacht.»

«Wir hatten einen Doppelsieg erwartet, wir hatten beide Autos vorne, aber nicht am richtigen Tag. Wir haben zu viele Fehler gemacht und viele falsche Entscheidungen getroffen. Wir waren die Einzigen, die auf der Strecke Positionen verloren haben, alles ist in die falsche Richtung gelaufen: Auf dieser Strecke gibt es nur eine Stelle zum Überholen. Alle nutzen dort die Energie, und wenn du auf der Geraden etwas langsamer bist, kannst du nicht überholen.»

«Das Tempo war ordentlich, weil wir viel schneller waren als Max und Piastri, aber wir hatten letztlich keine richtige Gelegenheit zum Überholen.»

«Charles hatte im ersten Teil des Rennens das Tempo, um mit dem McLaren mitzuhalten, aber wenn man Fünfter ist und die Position an Max verliert, der im ersten Rennabschnitt zu kämpfen hatte, verliert man eben Boden, und alles wird noch schwieriger.»

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«Einer der entscheidenden Aspekte mit diesen Autos ist, freie Fahrt zu haben, also nicht in verwirbelter Luft zu fahren. Das haben wir bei Lando gesehen: Als er führte, war er viel schneller als alle anderen, davor hatte er Mühe hinter Piastri.»

«Wenn man einen Fehler macht, befindet man sich unweigerlich in der gegenteiligen Situation, sodass von Anfang an alles schief läuft. Wir haben die Pole-Position um eine Hundertstelsekunde verloren, ein kleiner Fehler hat uns extrem viel gekostet, wir haben Position um Position verloren. In dieser Formel 1 muss man immer perfekt sein, um vorne zu sein.»

«Das war heute für die Konstrukteurs-WM keine Katastrophe war, weil wir mehr Punkte als Mercedes und McLaren geholt haben. Aber mir ist bewusst, dass wir viel mehr hätten erreichen können in diesem Ungarn-GP, und das ist wirklich schade.»

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Pos

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Start Nr

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Zeit

Bestzeit

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01

Lando Norris

McLaren Formula 1 Team

Lando Norris

McLaren Formula 1 Team

1

70

1:39:56,180

1:22,491

25

02

Max Verstappen

Oracle Red Bull Racing

Max Verstappen

Oracle Red Bull Racing

3

70

+15,080

1:23,433

18

03

Kimi Antonelli

Mercedes-AMG Petronas Formula One Team

Kimi Antonelli

Mercedes-AMG Petronas Formula One Team

12

70

+18,728

1:22,415

15

04

Charles Leclerc

Scuderia Ferrari HP

Charles Leclerc

Scuderia Ferrari HP

16

70

+23,840

1:22,000

12

05

Lewis Hamilton

Scuderia Ferrari HP

Lewis Hamilton

Scuderia Ferrari HP

44

70

+24,540

1:22,300

10

06

Isack Hadjar

Oracle Red Bull Racing

Isack Hadjar

Oracle Red Bull Racing

6

70

+55,488

1:23,218

8

07

George Russell

Mercedes-AMG Petronas Formula One Team

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Mercedes-AMG Petronas Formula One Team

63

70

+57,503

1:22,589

6

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30

69

+1 Runde

1:23,900

4

09

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69

+1 Runde

1:23,964

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