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Charles Leclerc (4.): «Das ist extrem frustrierend»

Ferrari-Star Charles Leclerc machte sich in Ungarn berechtigte Hoffnungen auf den Rennsieg. Der Polesetter startete auch gut ins Rennen, am Ende musste er sich aber mit dem vierten Platz begnügen.

Im Artikel erwähnt

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Charles Leclerc hatte am Samstag auf dem Hungaroring für eine kleine Überraschung gesorgt. Denn der Monegasse hatte sich die Pole gesichert, obwohl er alle freien Trainings als Drittschnellster hinter dem McLaren-Duo Lando Norris und Oscar Piastri beendet hatte.

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Sein Vorsprung auf den WM-Leader und den WM-Zweiten fiel zwar gering aus. Dennoch hoffte er, auf dem überholfeindlichen Kurs die Führung bis ins Ziel verteidigen zu können. Zunächst deutete auch alles darauf hin, dass ihm der erste Saisonsieg in diesem Jahr gelingen würde. Leclerc verteidigte seine Position beim Start, und führte das Rennen auch nach der ersten Boxenstopp-Runde an.

Doch nach den ersten 40 Rennrunden fehlte ihm plötzlich das Tempo, um sich gegen die starken McLaren-Fahrer zu behaupten. Piastri kam in Runde 50 vorbei, Norris war da schon in Führung, weil er nur einen Stopp einlegte. Zehn Runden später kämpfte er mit allem, was er hatte, gegen George Russell, der in Umlauf 62 auch vorbeikam. Weil Leclerc beim Duell die Grenzen des Erlaubten überschritt, kassierte er eine 5-sec-Strafe, die allerdings keine Auswirkung aufs Ergebnis hatte.

Nach dem Fallen der Zielflagge seufzte der sichtlich enttäuschte 27-Jährige: "Wir hatten etwa ab der 40. Rennrunde ein Problem mit dem Chassis. Ich habe nun etwas mehr Informationen über das, was nicht lief, im Auto hatte ich noch keine Kenntnis davon. Ich hatte eine Vermutung, aber die stellte sich als falsch heraus. Denn ich dachte, dass es etwas war, das in unseren Händen lag."

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"Ich kann nicht viel mehr dazu sagen, es ist natürlich extrem frustrierend, wenn du um den Sieg kämpfst und dann plötzlich der ganze Speed weg ist, der zu Beginn des Rennens noch da war", klagte der achtfache GP-Sieger, der auch unumwunden gestand: "Ich bin sehr enttäuscht, denn ich kann aus diesem Wochenende nicht viel Positives mitnehmen."

"Wenn man im Jahr nur eine Chance bekommt, einen Grand-Prix-Sieg zu feiern, dann sollte man diese auch nutzen. Das ist aber nicht passiert. Nun müssen wir analysieren, was die Ursache für unser Problem war. Ich glaube, das war etwas, das nicht in unseren Händen lag. Aber wir werden uns das nun genauer anschauen", ergänzte Leclerc.

Ungarn-GP, Hungaroring

01. Lando Norris (GB), McLaren, 1:35:21,231 h

02. Oscar Piastri (AUS), McLaren, +0,698 sec

03. George Russell (GB), Mercedes, +21,916

04. Charles Leclerc (MC), Ferrari, +42,560

05. Fernando Alonso (E), Aston Martin, +59,040

06. Gabriel Bortoleto (BR), Sauber, +1:06,169 min

07. Lance Stroll (CDN), Aston Martin, +1:08,174

08. Liam Lawson (NZ), Racing Bulls, +1:09,451

09. Max Verstappen (NL), Red Bull Racing, +1:12,645

10. Kimi Antonelli (I), Mercedes, +1 Runde

11. Isack Hadjar (F), Racing Bulls, +1

12. Lewis Hamilton (GB), Ferrari, +1

13. Nico Hülkenberg (D), Sauber, +1

14. Carlos Sainz (E), Williams, +1

15. Alex Albon (T), Williams, +1

16. Esteban Ocon (F), Haas, +1

17. Yuki Tsunoda (J), Red Bull Racing, +1

18. Franco Colapinto (RA), Alpine, +1

19. Pierre Gasly (F), Alpine, +1

Out

Oliver Bearman (GB), Haas, Unterboden beschädigt

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WM-Stand (nach 14 von 24 Grands Prix und 3 von 6 Sprints)

Fahrer

01. Piastri 284 Punkte

02. Norris 275

03. Verstappen 187

04. Russell 172

05. Leclerc 151

06. Hamilton 109

07. Antonelli 64

08. Albon 54

09. Hülkenberg 37

10. Ocon 27

11. Alonso 26

12. Stroll 26

13. Hadjar 22

14. Gasly 20

15. Lawson 20

16. Sainz 16

17. Bortoleto 14

18. Tsunoda 10

19. Bearman 8

20. Colapinto 0

21. Doohan 0

Konstrukteurspokal

01. McLaren 559 Punkte

02. Ferrari 260

03. Mercedes 236

04. Red Bull Racing 194

05. Williams 70

06. Aston Martin 52

07. Sauber 51

08. Racing Bulls 45

09. Haas 35

10. Alpine 20

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