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Bewundernswert: Tayla Relph lässt sich von Morbus Crohn nicht aufhalten

Seit 2024 ist Tayla Relph ein fester Bestandteil der WorldWCR, was als Australierin allein eine Herausforderung ist. Die 29-Jährige lässt sich aber auch nicht von einer chronischen Erkrankung bremsen.

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Tayla Relph ist der Sonnenschein der Women's Circuit Racing World Championship – kurz WorldWCR. Die Australierin ist scheinbar immer gut gelaunt und strahlt über das gesamte Gesicht. An manchen Tagen ist das aber auch nur eine Fassade.

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Denn Relph leidet unter Morbus Crohn, einer chronisch-entzündlichen Darmerkrankung. Bei solchen Menschen greift das eigene Immunsystem den Verdauungstrakt an. Neben den erwartbaren Symptomen geht diese Erkrankung auch mit Müdigkeit, Kraftlosigkeit und Fieber einher. «Deshalb musste ich meine Karriere 2019 vorübergehend unterbrechen. Ich wurde mehrfach operiert und war wirklich sehr krank», erzählte die 29-Jährige.

Eine wichtige Stütze für Relph in Europa ist ihr Ehemann Ted Collins, der auch als ihr Crew-Chief fungiert. «Ich schätze es unendlich, dass er immer für mich da ist, egal was passiert. Ich vertraue allem, was er tut, und ich weiß, dass er mich niemals in Gefahr bringen würde», streute Relph ihrem Ehemann Rosen. «Er hat seinen Traum, Profi-Rennfahrer zu werden, zurückgestellt, damit wir gemeinsam etwas Größeres in der Frauen-Weltmeisterschaft aufbauen können. Es ist ein enormer Vertrauensschub, zu wissen, dass er an mich glaubt; das war der Antrieb, der mich immer wieder vorangetrieben hat.»

Die Erkrankung ist Relphs ständiger Begleiter und bestimmt ihren Alltag, vor allem an den Rennwochenenden. «Glücklicherweise bin ich derzeit zu 100 Prozent in Remission, aber ich habe immer noch Schübe, die größtenteils stressbedingt sind. Wenn ich während eines Rennwochenendes einen Schub habe, muss ich einfach damit umgehen», schilderte die aus Brisbane stammende Australierin. «Sowohl Ted als auch ich wissen: Wenn ich gestresst oder nervös werde, muss ich dem schnell entgegenwirken, denn wenn es zu weit geht, kann es mich tatsächlich aus einem Rennwochenende herausnehmen. Das ist ein weiterer Faktor, um den ich mich kümmern muss, aber er hält mich auf Trab. Ich muss alles im Griff haben – meine Ernährung, meinen Stresspegel, mein Nervensystem; alles muss perfekt sein, damit es funktioniert.»

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