Das Problem mit Bourdais
Für den soeben bestätgten F1-Pilot fehlt in Frankreich vorerst eine Werbeplattform - ausgerechnet zu Zeiten der Markteinführung Red Bulls
Jetzt geht Sebastien Bourdais in die Vermarktung: nicht selbst, sondern in seiner Funktion als Werbeträger. Mehrere Agenturen sind mit Hockdruck damit beschäftigt, um den einzigen französischen Formel-1-Fahrer herum Werbekampagnen zu entwerfen. Besonders für Red Bull, das große Schwesterteam von Toro Rosso und (Teil-)Besitzer beider Teams drängt die Zeit, denn unlängst schaffte es der Energiedrink-Hersteller nach zwölf Jahren Gegenwehr des Gesundheitsministeriums, seine Produkte auf dem Markt der Grande Nation zu platzieren. Nun sollen 2009 66 Millionen Dosen Red Bull in Frankreich verkauft werden, statt null 2008.
Bourdais zweiter Sponsor ist die französische Firma Midas, ein Spezialist für Auspuffanlagen.
In Zeiten eines Frankreich-GP fiel des den Kreativen aus der Werbung nicht schwer, die Trommel für Aktive oder Produkte anzuwerfen. Doch das Rennen in Magny Cours wurde für 2009 vorerst aus dem Kalender gekippt. Zur Zeit gibt es jedoch hektische Bestrebungen, einen Kurs nahe Paris zu bauen, oder Magny-Cours wieder als Veranstaltungsort zu etablieren oder nach Le Castellet zu wechseln. Dort gibt es eine mustergültige Formel-1-Strecke.
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