Wer annahm, dass Red-Bull-Chef und GP-Gastgeber Dietrich Mateschitz wegen der sportlichen Pleite seiner Teams beim Heimrennen in Spielberg schlecht gelaunt wäre, der irrte Sonntagabend.
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Mateschitz sagte mit fast strahlendem Gesicht: "Ja, das Sportliche war für uns nicht erfreulich, aber man muss doch das ganze Wochenende unter dem Aspekt der Rückkehr der Formel 1 und der Begeisterung der Fans sehen!"
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Mateschitz weiter: "Ich habe seit über zehn Jahren nicht mehr so viele erfreute, ja strahlende Gesichter gesehen. Als ich in den vergangenen Tagen in Wirtshäusern der Gegend war, war überall Gesang, Tanz, Feststimmung. Das überwiegt doch alles. In 14 Tagen können wir auf der Rennstrecke wieder alles besser machen oder auch nicht, aber das Wochenende von Spielberg bleibt einfach in positiver Erinnerung." Und der 70-Jährige blickte auch voraus: "Klar gibt es immer Möglichkeiten, Dinge zu verbessern. Auch wenn dieses Wochenende für die Fans und alle Beteiligten der Formel 1 so positiv verlief, kann man sich Gedanken über 2015 machen. Unsere Gäste sollen sich wohlfühlen und die Einheimischen zufrieden sein." Mateschitz’ Credo: "Dem Publikum muss ich doch mehr bieten als nur ein Formel-1-Rennen. Ein echtes Rahmenprogramm, das alle interessiert und unterhält, mit der Legendenparade, den Konzerten usw. Das machen wir eben anders als andere GP-Veranstalter."
Und die Kosten? Mateschitz: "Selbst bei Schönwetter und Bestbesuch sind die nicht einzuspielen. Es muss dir die Sache einfach wert sein, du musst das im größeren Zusammenhang sehen!"
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Offenbar haben Mateschitz’ Bemühungen um die Region auch bei Formel-1-Promotor Bernie Ecclestone große Anerkennung ausgelöst. Der 83-jährige Engländer überreichte ihm eine Silberplakette mit einer längeren Gravur – eine Danksagung der besonderen und persönlichen Art.
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