Neues F1-Ergebnis in Brasilien! 3 Strafen nach dem Fallen der Zielflagge
Nach dem GP in São Paulo hatten die Formel-1-Regelhüter alle Hände voll zu tun. Sie sprachen drei Zeitstrafen aus: Die Leidtragenden waren Charles Leclerc, Ollie Bearman und Champion Kimi Antonelli!
Gleich drei Fahrer mussten nach dem Fallen der Zielflagge in Brasilien eine 5-sec-Strafe hinnehmen: Sowohl Ferrari-Star Charles Leclerc als auch Haas-Pilot Ollie Bearman und Mercedes-Champion Kimi Antonelli wurden von Nish Shetty, Loïc Bacquelaine, Vitantonio Liuzzi und Felipe Maluhy gebüsst, weil sie sich verschiedener Vergehen schuldig gemacht hatten.
Leclerc traf die Strafe härter als seine Berufskollegen, denn er rutschte durch die fünf Zusatzsekunden vom siebten auf den achten Platz. Der Monegasse aus dem Ferrari-Team war auch der Einzige, der fürs Verursachen einer Kollision gebüsst wurde. Diese ereignete sich im Zweikampf mit Liam Lawson in der zwölften Kurve. Und die Rennkommissare kamen zum Schluss, dass Leclerc durch den unliebsamen Kontakt einen Vorteil im Zweikampf hatte.
Mildernde Umstände: Ferrari-Star Charles Leclerc mit Glück im Unglück
Lawson erzählte den Regelhütern, dass seine linke Hinterrad-Felge durch die Kollision beschädigt wurde, während Leclerc von einem geringfügigen Kontakt sprach. Die Rennkommissare sahen das Rennen des Neuseeländers beeinträchtigt, darüber hinaus kamen sie zum Schluss, dass der Racing Bulls-Fahrer das Vorrecht auf die Kurve hatte und die Verantwortung für ein reibungsloses Durchfahren damit bei Leclerc lag. Allerdings liessen sie die schwierigen Bedingungen und den Umstand, dass es sich um eine relativ leichte Berührung handelte, als mildernde Umstände gelten. Deshalb gab es keine 10-sec-Strafe für den Ferrari-Piloten.
Je eine 5-sec-Strafe kassierten auch Antonelli und Bearman, beide wurden wegen Zwischenfällen beim Boxenstopp gebüsst, die auf die Kappe ihrer Teams geht. Bearman wurde nach dem Stopp wieder losgeschickt, als Leclerc in der Boxengasse angebraust kam, und Antonelli erlebte eine Schrecksekunde mit Franco Colapinto. Bei beiden machte die Strafe keinen Unterschied, was die Platzierung im Rennen angeht, weil sie mit genügend Vorsprung auf ihre ersten Verfolger ins Ziel gekommen waren. Damit behielt Antonelli den fünften Rang und Bearman wurde weiter als Siebzehnter gewertet.
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