F1-Sprint-Crash von George Russell: Klare Aussage von Teamchef Toto Wolff
Die Freude von George Russell über den starken Sprint-Start währte nicht lange, denn er verlor in Kurve 19 die Kontrolle über seinen Mercedes. Teamchef Toto Wolff hat eine klare Meinung zum Crash.
Für George Russell war das erste Sprint-Rennen in der Geschichte des Singapur-GP schneller vorbei als erwartet. Denn der Mercedes-Routinier schaffte es zwar, mit einem starken Start vom zweiten Startplatz die Führung zu übernehmen. Doch schon in der 19. Kurve war der Traum vom Sprint-Sieg vorbei. Russell geriet auf nasser Bahn auf die weisse Linie und flog ab. Die 20-Runden-Hatz war für ihn damit gelaufen.
Ein komplizierter, aber nützlicher Tag für das Mercedes-Team
Insgesamt sei es ein «komplizierter» Tag gewesen, erklärte der Wiener ausserdem. «Dieser hat uns als Team jedoch in vielerlei Hinsicht weitergeholfen», ist er sich sicher. «Wir haben hier in Singapur zwei unterschiedliche Spezifikationen an unseren beiden Autos getestet. Dabei ging es vor allem darum, mehr über das neue Update zu erfahren und sicherzustellen, dass es wie erwartet funktioniert», erklärte er weiter, und verriet: «Über Nacht haben wir einige vielversprechende Ansätze gefunden, und das Team hat gute Arbeit geleistet, um einige der Balance-Herausforderungen zu beheben, die wir in Malaysia und auch zum Start des hiesigen Rennwochenendes noch gesehen haben.»
Kimi Antonelli und George Russell: Schadensbegrenzung im Singapur-GP
Im Qualifying drehte Kimi Antonelli, der mit der neuesten Version des W17 ausrückte, die viertschnellste Runde, Russell, der durch den Einsatz neuer Motor-Teile das Feld von hinten aufrollen muss, war der Sechstschnellste. Wolff sagte dazu: «Da Kimi von Platz 4 und George von ganz hinten startet, wissen wir, dass wir im GP Schadensbegrenzung betreiben müssen. Überholen ist hier schwierig, aber wir werden alles geben, um Plätze gutzumachen und eine gute Punkteausbeute zu erzielen.»
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