F1-Ass Max Verstappen spricht Klartext: Deutliche Message an Online-Trolle
Nach dem GT3-Gastspiel von Max Verstappen bei der GT World Challenge Europe kam es zu Online-Anfeindungen gegen seinen Teamkollegen. Darauf reagiert der Red Bull Racing-Star mit klaren Worten.
Eine Durchfahrtsstrafe, die Chris Lulham beim Saisonfinale der GT World Challenge Europe kassierte, sorgte dafür, dass Max Verstappen bei seinem GT3-Gastspiel am vergangenen Wochenende kein leichtes Spiel hatte. Der Formel-1-Star, der sich den Mercedes-AMG GT3 mit der Startnummer 3 mit Lulham und Ben Barnicoat teilte, zeigte von Position 24 eine starke Aufholjagd, die auf Platz 9 endete.
Nach dem Rennen kam es zu Online-Anfeindungen gegen Lulham, und
Im Fahrerlager von Austin doppelte der 73-fache GP-Sieger nach: «Das fängt schon bei den Social-Media-Unternehmen selbst an. Dort kann man beliebig viele Troll-Accounts erstellen, ohne dass echte Namen oder Adressen damit verknüpft sind. Die Leute können online sagen, was sie wollen.»
Max Verstappen: «Die sollen sich alle verpissen»
«Mir persönlich ist es egal, ob es gegen mich gerichtet ist, ich meine, die können sich alle verpissen. Aber wenn es um einen meiner Fahrer geht, der jung ist und an diese Art von Druck und Aufmerksamkeit nicht gewöhnt ist, und wenn sie dann anfangen, solche Dinge zu schreiben, dann ist das ziemlich extrem. Deshalb hielt ich es für nötig, diese Stellungnahme zu veröffentlichen», fuhr der Red Bull Racing-Star nüchtern fort.
«Ich habe natürlich mit ihm darüber gesprochen und ich habe auch versucht, dafür zu sorgen, dass er nicht allzu viel davon liest. Ich kenne auch seinen Charakter und schätze ihn als ziemlich gelassen ein. Aber es ist trotzdem nicht gut, und definitiv auch unverdient, denn er ist einfach ein toller Kerl. Er lernt dazu – wir alle tun das. Wir alle machen Fehler. Das ist für mich auch kein Problem. Er hat das ganze Wochenende über so grossartige Arbeit geleistet, und dann kam diese winzige Fehleinschätzung. Natürlich, ja, das hat uns eine Strafe eingebracht, aber es gibt keinen Grund, ihm mit Hass zu begegnen. Ich denke, deshalb war es einfach sehr wichtig, diese Stellungnahme abzugeben», fügte Verstappen an.
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