Fernando Alonso (Aston Martin): «Das wird auf dem Madring ganz schwierig»
Vor 20 Jahren feierte Fernando Alonso einen rauschenden Triumph beim Heimrennen von Spanien, damals in Barcelona und mit Renault. Vor der GP-Premiere in Madrid ist der 45-jährige Asturier skeptisch.
Am 10. September wurde Fernando Alonso hier im Fahrerlager des Madring gefragt, ob er ein besseres Rennen erwarte als in Monza. Fernando gluckste: «Ha! Alles ist besser als Monza! Wir wussten, dass wir es in Italien besonders schwer haben würden mit unserer Antriebseinheit, in Madrid sollte das besser gehen.»
Aber so konkurrenzfähig wie in Zandvoort oder auf dem Hungaroring scheint der 32-fache GP-Sieger auf dem Madring nicht zu sein. Alonso landete auf den Rängen 15 und 17 und verlor massiv Zeit wegen eines Kupplungsproblems am grünen Dienstwagen.
Nach dem ersten Trainingstag hat der Formel-1-Champion von 2005 und 2006 festgehalten: «Wegen des Kupplungsproblems sind wir im Rückstand. Unser Mangel an Speed auf den Geraden ist natürlich geblieben, daher wird das Qualifying entscheidend sein.»
«Gleichzeitig müssen wir angesichts der nahen Mauern und der Möglichkeit eines Safety-Cars oder roter Flaggen hochkonzentriert bleiben. Was auch immer das Ergebnis im Qualifying sein wird, es gibt für Sonntag immer noch Hoffnung, wenn wir das Rennen perfekt durchziehen.»
«Es war im Training knifflig da draussen, mit dem ganzen Verkehr, und es ist nicht einfach, das alles auf den Punkt zu bringen – mit der Reifentemperatur und dem Ladezustand der Batterie am Ende der Runde. Manchmal, wenn man in den letzten Kurven einen anderen Fahrstil wählt, scheint es, dass wir mit der Honda-Antriebseinheit sehr empfindlich darauf reagieren. Es gibt ein paar Dinge, die wir gerade herausfinden, und die müssen wir auf jeden Fall beheben.»
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