Ferrari-Star Charles Leclerc warnt vor Spanien-GP: «Überholen unmöglich»
Die F1-Stars sind sich nach dem Trainingsfreitag auf dem Madring einig: Auf dieser Strecke ist es fast unmöglich, einen Gegner zu überholen. Charles Leclerc sagt, wie das die Vorbereitung beeinflusst.
Dass der neue Madring eine besondere Herausforderung für die Formel-1-Stars und ihre Mannschaften darstellt, war schon vor dem Start des 14. Rennwochenendes des Jahres klar. Denn die Streckenführung hat es in sich: Blinde Kurven, krumme Bremszonen und einige Mut-Passagen halten die GP-Piloten auf Trab. Der Trainingsfreitag wurde denn auch genutzt, um sich mit dem anspruchsvollen Stadtkurs auf dem IFEMA-Messegelände vertraut zu machen.
Charles Leclerc gehörte zu den schnellsten Fahrern auf der neuen Piste. Der Ferrari-Fahrer beendete das erste Training als Drittschnellster, 0459 sec fehlten ihm auf die FP1-Bestzeit von Mercedes-Routinier George Russell. In der zweiten Session konnte der Monegasse zulegen und die zweitschnellste Runde drehen. Etwas mehr als eine Zehntel trennte ihn am Ende von der Tagesbestzeit, die WM-Leader Kimi Antonelli in den spanischen Asphalt gebrannt hatte.
Charles Leclerc erklärt, warum das Qualifying besonders wichtig ist
Danach erklärte Leclerc: «Das war ein sehr interessanter Tag, denn das ist für alle eine ganz neue Strecke, und sie ist eine echte Herausforderung. Ich glaube, uns erwartet eins der spannendsten Qualifyings des Jahres, denn wir haben gemerkt, dass das Überholen hier sehr schwierig bis unmöglich ist. Das habe ich im zweiten Training gemerkt, als ich es versucht hatte. Das Qualifying ist deshalb besonders wichtig, das wird der wichtigste Moment des Wochenendes hier.»
Das Rennen wird aber auch aus anderen Gründen knifflig, weiss der 28-Jährige: «Es wird sehr, sehr schwierig, die Reifen am Leben zu halten. Ich war ehrlich gesagt ziemlich beeindruckt vom Grip, den wir hier haben, denn das ist ein ganz neuer Rundkurs und entsprechend wenig Gummi liegt auf der Bahn. Deshalb glaube ich auch, dass sich die Streckenverhältnisse verbessern werden. Dennoch wird es sicherlich sehr, sehr schwierig werden.»
Viele Runden, viele Daten
Eine Aussage zum Kräfteverhältnis wollte der neunfache GP-Sieger nicht machen. «Das Auto fühlte sich gut an, aber es ist schon so, dass Mercedes eine sehr gute Figur gemacht hat. Allerdings wollen wir uns nicht zu sehr auf die Tagesbestzeit konzentrieren, denn wir wissen ja nicht, welche Trainingsprogramme die anderen Teams und Fahrer abgespult haben. Wir selbst haben einfach versucht, möglichst viele Runden zu drehen, und das haben wir auch gemacht, um möglichst viele Daten zu sammeln. Damit können wir uns aufs Qualifying vorbereiten, und deshalb denke ich, dass wir einen guten Job gemacht haben. Aber wir werden im Qualifying sehen, wie weit wir kommen.»
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