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Aston Martin auf zwei Rädern: AMB 002 mit Top-Materialien für die Straße

Brough Superior präsentiert mit der AMB 002 das erste Aston Martin-Motorrad für die Straße - mit neuem V2-Motor, edlen Materialien, Leichtbau und in limitierter Auflage. Kein billiges Vergnügen.

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Aston Martin - das Gros unserer Leser dürfte den Markennamen mit britischen Sportwagen in Verbindung bringen, die über Filme aus dem James-Bond-Franchise Berühmtheit erlangten. Seit sieben Jahren prangt das Logo der Briten jedoch auch auf Zweirädern, produziert in Kooperation mit Brough Superior. Der ursprünglich ebenfalls britische Markenname wird heute von der französischen Firma Boxer Design geführt. Die ersten Motorräder der Kooperation waren die AMB 001 und AMB 001 pro, von denen insgesamt 188 Motorräder verkauft wurden. Motorräder ohne Straßenzulassung, gebaut für wohlhabende Kunden.

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In begrenzten Stückzahlen wird auch die AMB 002 verfügbar sein, welche die Briten dieser Tage präsentiert haben. Doch anders als bei ihren Vorgängern findet der traditionsreiche Name nun auf einem Roadster mit Straßenzulassung Verwendung. 300 Einheiten sollen es werden, die Brough Superior ab dem dritten Quartal 2027 an Kunden ausliefern will. Für diese Stückzahl setzt die Firma auf einen neu entwickelten V2 mit 1083 ccm Hubraum. Damit verzichten die Franko-Briten auf den V2-Turbo aus den Vorgängern dessen Leistung mit 180 PS angegeben wird. 130 PS bleiben den Kunden auf der Straße, die auf fahrfertige 190 kg treffen.

Neben der Verkleidung besteht auch der Tank aus Karbon, zahlreiche Komponenten werden aus Aluminium herausgefräst. Das zentrale Rahmenrückgrat entsteht aus Titan und soll nur fünf Kilogramm wiegen. Der Motor übernimmt eine tragende Funktion, die Schwinge ist direkt im Motorgehäuse gelagert. Zu einer Gewichtsverteilung von 50:50 zwischen Vorder- und Hinterrad soll dies laut Aston Martin führen.

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Eingebettet wird das Chassis in eine Karbon-Verkleidung, die vom Aston Martin-Designstudio unter Marek Reichmann verantwortet wird. Entsprechend finden sich reichlich Verweise auf die Aston Martin Verwandtschaft mit vier Rädern, wie das ovale Endohr, das die Auspuffanlage der S-Version von DB12 und DBX zitiert. Auch der von den Briten als «Side Strake» bezeichnete Luftauslass am V12-Sportwagen wird in die AMB 002 eingearbeitet. Und die Felgen zitieren ein historisches Aston Martin-Motiv.

Neben der Gestaltung der Verkleidung wird die Optik von der Vorderradführung dominiert. Statt einer klassischen Teleskopgabel kommt eine Fior-Vorderradführung mit zwei Dreieckslenkern und separatem Federbein zum Einsatz – BMW verfährt bei der Duolever genannten Konstruktion nach einem ähnlichen Prinzip. Brough Superior setzt hier auf eine weiterentwickelte Variante des schon in der AMB 001 Pro verwendeten Systems.

Rund 120.000 Euro netto, zuzüglich ortsüblicher Steuern, wird die AMB 002 wohl kosten und damit das günstigste Modell mit dem Namen Aston Martin.

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