Fernando Alonso (Aston Martin-Honda): Wirbel wegen Lewis Hamilton (Ferrari)
Der spanische GP-Haudegen Fernando Alonso hat beim Bahrain-GP in Malaysia sein bestes Saisonergebnis erzielt – Platz 8. Danach erhob der 45-jährige Spanier gravierende Vorwürfe, wegen Lewis Hamilton.
Endlich ein Erfolgserlebnis für Fernando Alonso und Aston Martin-Honda: Der unverwüstliche Spanier hat im Grossen Preis von Bahrain einen feinen achten Platz erkämpft, die dritte Punktefahrt 2026 nach Monaco (Zehnter) und Zandvoort (Neunter).
Doch glücklich war der Formel-1-Champion von 2005 und 2006 nach dem turbulenten WM-Lauf auf dem Sepang International Circuit von Malaysia nicht. Die Art und Weise, wie der Autosport-Weltverband den chaotischen ersten Rennteil handhabte, blieb dem Asturier quer im Halse stecken – als zahlreiche Autos herumstotterten oder stehengeblieben.
Als der Ferrari von Lewis Hamilton strandete und das halbe Feld den Briten fast überrundete, brach die Rennleitung das Durcheinandern mit der roten Flagge ab.
Der 441-fache GP-Teilnehmer erhob nach dem Rennen schwere Vorwürfe: «Sie müssen uns eine Erklärung geben, denn in diesem Jahr sind wir während eines Rennens oft so ausgefallen, und trotzdem gab es nie eine Unterbrechung des Grand Prix wegen unseres Ausfalls.»
«Hamilton stand am Streckenrand, und sie mussten wohl das Rennen unterbrechen, damit er seine Position wieder einnehmen konnte. Das finde ich ein bisschen seltsam, aber ich nehme an, dass die FIA es uns in Singapur erklären wird. So oder so steckt in dieser Rennwagen-Generation zu viel Technologie, und die Zuschauer können das nicht wertschätzen.»
Zu seiner eigenen Fahrt auf P8 sagt der 32-fache GP-Sieger: «In solchen Rennen gibt es immer Safety Car-Phasen. Wenn die Strecke in diesem Zustand ist, haben oft einige Fahrer Trockenreifen und andere Intermediates, aber es gibt immer einen Zwischenfall, sodass sich das Feld wieder zusammenschiebt. Ich bin auf Slicks losgefahren, die falsche Wahl, aber ich wusste, dass ich versuchen musste, in der gleichen Runde wie der Führende zu bleiben und auf ein Safety-Car zu warten, und genau so kam es.»
Trotz seiner eindrucksvollen Fahrt meint Alonso: «Ich hatte mir von unserem Auto in Bezug auf die Leistungsfähigkeit sogar ein bisschen mehr erwartet. Wir lagen gut im Rennen, aber es gab viel Übersteuern.»
«Beim Boxenstopp haben wir aus diesem Grund den Frontflügel ein wenig nachjustiert, aber es war dennoch ein hartes Stück Arbeit. Ich muss mir das Rennen noch in Ruhe ansehen, aber in den letzten Runden hatten Norris und Hulkenberg offenbar Schwierigkeiten. Ich schätze, dass sie ihre Batterie entladen hatten und ein paar Runden gebraucht haben, um sie wieder aufzuladen. Ich hingegen hatte sie auf Maximum und habe das zum Schluss des Grand Prix auf den Geraden voll ausgenutzt.»
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