«Niedrige Qualität!» Fernando Alonso teilt gegen F1-Konkurrenz aus
Mit einem «halben Auto» nach Unfall-Schaden fuhr Fernando Alonso in Texas nur auf Platz 16. Nach dem F1-Rennen in Austin teilte der Aston-Martin-Pilot heftig gegen Alex Albon (Williams) aus.
Nach seiner Zieleinfahrt auf Platz 16 im Großen Preis der USA in Austin war Aston-Martin-Pilot Fernando Alonso mächtig angefressen. Eine Berührung mit Alex Albon vom Keller-Konkurrenten Williams gleich zu Beginn des Rennens habe ihn viel Zeit gekostet – und wohl die Chance auf Punkte verhagelt. Alonso teilte mächtig gegen den Briten und den Rest der Hinterbänkler aus.
F1-Star Fernando Alonso über Berührung mit Albon
Alonso klagte nach dem Rennen an: «Ich wurde von Alex gerammt. Wir haben dadurch etwa eine halbe Sekunde oder mehr verloren. Das Auto ist zerstört, ich habe es im Parc Fermé gesehen. Die Hälfte des Unterbodens fehlt. Ich weiß nicht, wie wir weiterfahren konnten und wie wir halbwegs konkurrenzfähig waren.»
Alonso schaffte es trotzdem ins Ziel, mit P16 aber weit außerhalb der Punkteränge. Der Weg dorthin war nicht leicht. Der zweimalige Weltmeister Alonso: «Eine Seite des Unterbodens war noch da, die andere nicht. Ich finde es ziemlich beeindruckend, was das Auto noch geleistet hat. Es bleibt also ein Fragezeichen, was wir mit der vollen Leistung des Autos hätten erreichen können – wahrscheinlich wären heute Platz 9 oder 10 und damit Punkte möglich gewesen.»
Alonso: «Auf der linken Seite habe ich keinen Unterboden mehr. Es hat sich wahrscheinlich etwas geöffnet und dabei habe ich noch weitere Teile des Bodens verloren. Deshalb konnte ich nicht mehr richtig lenken. Also bin ich zum Stopp gekommen. Ich habe darüber nachgedacht, abzustellen, aber dann haben sie einen neuen Frontflügel montiert und ich bin wieder rausgefahren. In den letzten 15 Runden des Rennens ließ sich das Auto nach rechts gut lenken, nach links jedoch nicht. Aber wir wollten das Rennen beenden und noch ein paar Daten sammeln.»
Alonso mit halbem Auto zwischenzeitlich Zwölfter in Austin
Alonso überlegte: «Ich kann mir vorstellen, dass Punkte heute möglich gewesen wären, wenn das Auto in einem Stück geblieben wäre – eine sehr gute Chance sogar, denn wir lagen mit einem halben Auto auf Platz 12. Wir hätten heute Punkte holen und vielleicht näher an die Konstrukteurswertung herankommen können. Aber ja, sie haben dafür gesorgt, dass wir keine Chance hatten.»
Ein Seitenhieb gegen Williams. Aston Martin steht mit sieben Punkten in der Team-WM gerade an Rang 10. Williams liegt mit 12 Punkten knapp eine Position davor. Nun wurde Alonso aus seiner Sicht ausgerechnet vom direkten Konkurrenten das Rennen zerstört.
Alonso: Niedrige Qualität im unteren Drittel des Grids
Alonso setzte noch einen drauf: «Wenn man ganz hinten startet, besteht dieses Risiko immer. Ich denke, die Qualität der Fahrer im unteren Drittel der Startaufstellung ist sehr niedrig, wie wir heute bei Alex gesehen haben. Daher glaube ich, dass wir das Auto verbessern und etwas weiter vorne starten müssen.» Hui!
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