Familienmensch Jonathan Rea fuhr die letzte Runde im Kampf gegen Krebs
Neben Motorrädern hat Superbike-Legende Jonathan Rea den Fußball als Leidenschaft. Bei einer Benefizaktion zugunsten krebskranker Kinder konnte der Familienmensch beides miteinander verbinden.
Seit einem Jahrzehnt ist der ‹Cancer Fund for Children› der offizielle Wohltätigkeitspartner des irischen Fußballverbands. Unterstützt werden die kleinen Patienten selbst, aber auch deren Familien, die mit der schlimmen Diagnose Krebs konfrontiert sind.
Mit diversen Aktionen, bei denen auch bekannte Persönlichkeiten mitmachen, werden Spendengelder gesammelt, womit wiederum unter anderem die ‹Daisy Lodge› betrieben wird. Es handelt sich dabei um eine hotelähnliche Therapie-Einrichtung auf Fünfsterne-Niveau, in der sich die betroffenen Familien eine Auszeit nehmen und Kraft sammeln können.
Als großer Fußballfan war es für Jonathan Rea selbstverständlich, bei einer dieser Aktionen mitzumachen – zumal der sechsfache Superbike-Weltmeister selbst zwei fußballspielende Söhne hat. Bei einem Spendenlauf rund um das Spielfeld des Clearer Twist National Stadium im Windsor Park von Belfast absolvierte Rea die letzte der 120 vorgesehenen Runden. Dafür nutzte der Honda-Testfahrer jedoch eine straßenzugelassende CBR1000RR-R. Auf Kunstrasen war es wohl die langsamste Runde seines Lebens.
Die zurückgelegte Strecke entspricht der Entfernung von Belfast nach Daisy Lodge in der Grafschaft Down.
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