Kimi Antonelli von P7 auf P3: «Das hätte ich mir nie träumen lassen!»
WM-Leader Kimi Antonelli wird im sehr unterhaltsamen Ungarn-GP Dritter, der Mercedes-Fahrer rast von Startplatz 7 zum Podest und sagt, sichtlich erschöpft: «Eigentlich wollte ich ganz anders fahren.»
Traditions-GP von Ungarn auf dem Hungaroring: Kimi Antonelli beendet das packende Rennen auf dem dritten Platz, hinter Lando Norris und Max Verstappen. Dies ist der 12. Formel-1-Podestplatz des Italieners (wie Stefan Johansson und Robert Kubica), damit kann der Teenager seinen Vorsprung in der WM ausbauen.
Wie hatte Kimi gesagt? «Ich muss in jedem Rennen versuchen, das Beste aus meinen Möglichkeiten zu machen.» Von Startplatz 7 kommend auf dem Hungaroring zu werden, das erfordert Applaus. Der Bologneser gab alles und musste sich nach dem Rennen zunächst mal zu Boden setzen.
Kimi erzählt über seinen Ungarn-GP: «Das war ein wirklich hartes Rennen. Jeder weiss, wie übel es hier mit dem Überholen ist, also mussten wir uns in Sachen Rennstrategie etwas einfallen lassen.»
«Eigentlich wollte ich ganz anders fahren. Ich wollte mit nur einem Stopp ins Ziel kommen. Aber das Team war dagegen. Sie sagten mir, dass dies wegen des hohen Reifenverschleisses nicht drin liegt.»
«Dann kam die virtuelle Safety Car-Phase, und da wir wussten, dass wir etwas anders machen müssen, um Ränge gutzumachen, blieb ich auf der Bahn, während beide Ferrari an die Box fuhren.»
«So gewann ich zwei Positionen und musste nun hoffen, dass ich das verteidigen kann. Eine Weile dachte ich sogar, dass ich vielleicht Max noch den zweiten Platz abnehmen kann. Aber das hat nicht geklappt.»
«Unterm Strich darf ich zufrieden sein: Ich bin von P7 vorgestossen auf den dritten Platz, und ich habe meine Führung in der WM sogar ausgebaut. Vor der Saison hätte ich mir so etwas nie träumen lassen! Besser könnte es gar nicht in die Sommerpause gehen. Ich habe heute den Schaden nach P7 im Training in Grenzen halten können.»
«Meine Taktik nach der Sommerpause wird die gleiche sein – das Beste aus jedem Rennen machen, konstant Spitzenpositionen einfahren, nicht an die WM denken, sondern immer nur ans jeweilige Rennwochenende.»
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