Bringt er die Wende? McLaren kündigt «experimentellen» Heckflügel an
Im Entwickler-Wettkampf der Saison 2026 kündigt McLaren für den Formel-1-GP von Österreich auf dem Red Bull Ring einen neuen, experimentellen Heckflügel an. Das Team bereitet sich auch auf Regen vor.
Das Entwicklungs-Wettrennen in der Formel 1 geht in Österreich in die nächste Runde. Gleich mehrere Teams werden neue Teile im Gepäck haben. McLaren verriet nun vor dem Rennen in Spielberg: Am MCL40 wird ein «experimenteller» Heckflügel sein – zumindest erst mal im Training.
McLaren in Spielberg stark
Neil Houldey, der Technischer Direktor für Angewandte Technik des Teams, erklärt vor dem Rennen auf dem Red Bull Ring: «Österreich war für uns in der Vergangenheit immer eine starke Strecke. Obwohl wir in einem so eng beieinanderliegenden Feld nichts als selbstverständlich ansehen, sind wir optimistisch, dass die Eigenschaften des Autos und des Fahrers wieder gut zur Strecke passen und uns damit in den Kampf um die Spitzenplätze bringen werden.» In der WM-Wertung liegt der Rennstall aus Woking an Rang 3. In Barcelona wurde Lando Norris Dritter, Oscar Piastri Fünfter. Auf dem Red Bull Ring holte McLaren sieben Siege und 20 Podien.
Experimenteller Heckflügel?
Houldey kündigt spannende Neuerungen für Spielberg an, nämlich einen neuen, «experimentellen» Heckflügel. Der Ingenieur: «Wir sind stets bestrebt, Verbesserungen vorzunehmen, die die Leistung und die Rundenzeit des Autos steigern. Für dieses Rennen haben wir uns auf kleinere Detailanpassungen an den hinteren Teilen des Autos konzentriert sowie auf einen experimentellen Heckflügel, der während der gesamten Freitagssitzungen zum Einsatz kommen wird.» Man will ihn also während der zwei Trainings erst mal testen. Die Heckflügel sind im neuen Reglement dieses Jahr teils wirklich spannend – Ferrari brachte bekanntlich einen drehbaren Heckflügel.
Houldey: «Auch wenn das Gesamtpaket weniger umfangreich ist als einige unserer jüngsten Updates, sind diese Entwicklungen alle Teil unseres saisonbegleitenden Entwicklungsprozesses, und wir suchen weiterhin überall nach Möglichkeiten, die Rundenzeiten zu verbessern.» In dieser Phase der Saison bringen die Teams reihenweise Upgrades, die in der Frühphase des 2026er-Reglements gerade für beachtliche Performance-Sprünge sorgen können – so sie denn funktionieren.
McLaren bereitet sich auf Regen vor
Houldey warnt vor dem Rennen in Spielberg vor dem Wetter: «Wir bereiten uns außerdem auf mögliche Regenbedingungen vor – es wäre eines der ersten Male in dieser Saison, dass wir das Auto unter solchen Bedingungen einsetzen. Das bedeutet eine steile Lernkurve, insbesondere hinsichtlich der Anpassungen beim Energiemanagement und der Leistungsentfaltung bei Nässe, aber es ist eine Chance, die wir nutzen werden, um jeden Aspekt des Autos zu optimieren und unsere Leistung unter allen Bedingungen zu maximieren.» Regenrennen? Lassen wir uns mal überraschen.
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