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FIA-Strafe Norris bleibt: McLaren-Einwand abgewiesen!

​McLaren hat nach der Strafe für Lando Norris im USA-GP vom so genannten Recht auf Überprüfung Gebrauch gemacht. Aber die Briten sind abgeblitzt. Die Rennkommissare erkennen keine relevant neuen Beweismittel.

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Die Fünfsekundenstrafe gegen Lando Norris im USA-GP hat Bestand, der Engländer bleibt Vierter des US-amerikanischen Grand Prix, hinter seinem WM-Rivalen Max Verstappen. McLaren ist mit seinem Einwand abgeblitzt. Denn gemäss FIA sind die vier Kriterien für einen erfolgreichen Vorstoss nicht erfüllt. Das frisch vorgelegte Material muss bedeutsam, relevant und neu und zum Zeitpunkt der Entscheidung nicht vorgelegen haben.

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Die vier Rennkommissare von Texas waren Garry Connelly (Australien), Dennis Dean (USA), Loic Bacquelaine (Belgien) und Derek Warwick (Grossbritannien). Sie haben sich nach dem Einwand von McLaren am Freitag, 25. Oktober, per Videokonferenz beraten und sind zum Schluss gekommen, dass McLaren keine markanten oder relevant neuen Elemente vorweisen kann, welche ein Aufrollen des Falles erzwungen hätte.

McLaren ging vor den Rennkommissaren so vor, dass zu belegen versucht wurde: Es habe in Texas ein fundamentaler Irrtum der Kommissare gegeben, wonach der Wagen von Norris in Amerika im Scheitelpunkt nicht vor jenem von Verstappen gelegen habe. Norris, so McLaren, sei aber in der Bremszone schon vor Verstappen gewesen. Dieser Irrtum sei bedeutsam.

Die Kommissare sind nicht dieser Ansicht und begründen das so in ihrer Stellungnahme, veröffentlicht am frühen europäischen Samstagmorgen: "Das vorgelegte Material entspricht nicht dem Sinn und Zweck des Rechts auf Revision, das nämlich darin besteht, einen offensichtlichen Fehler zu korrigieren. Die Ansicht, wonach die Entscheidung in den USA einen Fehler beinhalte, reicht nicht, um alle vorgeschriebenen Kriterien zu erfüllen. Da also keine relevant neuen Erkenntnisse vorliegen, wird der Einwand von McLaren abgewiesen."

In jüngerer Vergangenheit sind die meisten Teams bei diesem Vorgehen gegen die Mauer gelaufen. So etwa Ferrari nach dem Australien-GP 2023 in Melbourne, wo Carlos Sainz eine Fünfsekundenstrafe erhalten hatte für einen Schubser gegen Fernando Alonso. Auch damals monierte Sainz, wie unlängst Norris in Texas, dass er zur Sache nicht mal angehört worden sei.

Auch nach Montreal 2019 (Vettel als Leader kurz neben der Bahn, dann nach Abkürzen der Schikane vor Hamilton auf die Bahn zurückgekommen) wurde befunden, dass Ferrari keine neuen Beweise vorgebracht habe – Recht auf Revision abgeschmettert.

Nach dem Grossen Preis von São Paulo 2021 wollte Mercedes eine Strafe für Max Verstappen für dessen raue Fahrweise gegen Lewis Hamilton, obschon der Brite das Rennen gewonnen hat. Die Rennkommissare waren anderer Ansicht.

Und nach dem kontroversen WM-Finale von Abu Dhabi 2021 mit Max Verstappen gegen Lewis Hamilton wollte Mercedes gegen die Art und Weise vorgehen, wie der Einsatz des Safety-Car gehandhabt worden war, verzichtete dann aber im Sinne des Sports, den Fall weiter zu ziehen.

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