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Sacha Coenen (KTM): Bittersüßer Sieg, wahrscheinlich Schlüsselbeinbruch!

Der belgische Gaststarter und MX2-WM-Leader Sacha Coenen gewann beide Läufe in Southwick, doch bei seinem Sturz kurz vor Ende des zweiten Laufs zog er sich wahrscheinlich einen Schlüsselbeinbruch zu.

US-Motocross 250

Im Artikel erwähnt


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Noch bevor die 6. Etappe der US Nationals in Southwick (Massachusetts) gab es das erste Drama: Der in der 250er Meisterschaft führende Jo Shimoda (Honda) stürzte in der zweiten Qualifikations-Session und brach sich dabei das Schlüsselbein, so dass der Red Plate Inhaber gar nicht erst zu den Wertungsläufen antreten konnte.

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Sacha Coenen auf Pole

Der belgische Wildcard-Pilot und MX2-WM-Leader Sacha Coenen(KTM) brannte im Qualifying die schnellste Rundenzeit in den sandigen Boden und war mehr als eine halbe Sekunde schneller als Cole Davies (Yamaha) auf Platz 2.

Kombiniertes Qualifying

  1. Sacha Coenen (B), KTM, 1:56.691

  2. Cole Davies (NZL), Yamaha, +0.567

  3. Jake Cannon (AUS), Kawasaki, +1.754

  4. Larry Fortin (USA), KTM, +1.755

  5. Levi Kitchen (USA), Kawasaki, +1.839

Lauf 1: Sacha Coenen agierte permanent am Limit

Der Start zum ersten Lauf verlief etwas chaotisch. Sacha Coenen bog als Erster in die Kurve ein, doch schon hier konnte er einen Beinahe-Crash gerade noch abfangen. Cole Davies (Yamaha) nutzte diesen Fehler und ging zunächst in Führung, doch Sacha blieb 'on fire', sprang einen Sprung in Kamikaze-Manier viel zu weit, landete im Flachen und wurde wieder voll zusammengestaucht. Doch der Belgier konnte sein Motorrad halten und abfangen und übernahm die Führung. Kurz danach strauchelte er gleich zweimal erneut und jedesmal konnte er einen Crash noch abfangen. Auch Levi Kitchen stürzte früh im Rennen und musste versuchen, wieder verlorenes Terrain wettzumachen. Kitchen fuhr nach seinem Crash wieder auf den zweiten Platz nach vorne, während Cole Davies ebenfalls stürzte und auf Platz 7 zurückfiel. Sacha Coenen gewann den ersten Lauf am Ende souverän mit einem Vorsprung von 32 Sekunden vor Kitchen und Ryder Di Francesco (Husqvarna).

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Lauf 2: Sacha Coenen gewinnt trotz Schulterverletzung

Im zweiten Lauf startete Sacha Coenen im Bereich der Top-4. Cole Davies zog den Holeshot. Noch in der ersten Runde ging Sacha Coenen an Ryder Di Francesco vorbei auf Platz 3, danach überholte er Levi Kitchen und obwohl er sich erneut mehrfach in akute Sturzgefahr begab, konnte er Cole Davies abfangen, die Führung übernehmen und sich vom Neuseeländer 15 Sekunden absetzen. 3 Minuten vor dem Zieleinlauf nahm er einen Bergabsprung zu weit, landete in einer Mulde und flog über den Lenker ab. Bei diesem Crash hat er sich vermutlich das Schlüsselbein gebrochen. Angeschlagen und ohne Schutzbrille brachte er seine Führungsposition über die Ziellinie und gewann das Southwick National mit einem Doppelsieg, aber mit einer kaputten Schulter.

Führungswechsel an der Tabellenspitze

Nach dem Schlüsselbeinbruch von Jo Shimoda konnte nun Cole Davies, der den Tag in Southwick mit einem 7-2-Ergebnis auf Rang 3 der Tageswertung beendete, die Tabellenführung übernehmen. Sein Vorsprung gegenüber Levi Kitchen auf Platz 2 beträgt aber nur zwei Punkte. In der kommenden Woche (18. Juli) geht es in Millville (Spring Creek) mit der 7. Etappe der US Nationals weiter.

Ergebnis Southwick 250:

  1. Sacha Coenen (B), KTM, 1-1, 50 Punkte

  2. Levi Kitchen (USA), Kawasaki, 2-4, 40, (-10)

  3. Cole Davies (NZL), Yamaha, 7-2, 36, (-14)

  4. Kayden Minear (AUS), Yamaha, 6-3, 35, (-15)

  5. Julien Beaumer (USA), KTM, 4-5, 34, (-16)

  6. Chance Hymas (USA), Honda, 5-7, 30, (-20)

  7. Nate Thrasher (USA), Yamaha, 11-6, 25, (-25)

  8. Francisco Garcia (E), Kawasaki, 9-8, 25, (-25)

  9. Carson Mumford (USA), KTM, 10-11, 21, (-29)

  10. Michael Mosiman (USA), Yamaha, 12-12, 18, (-32)

250 Tabelle nach Etappe 6 von 11:

  1. Cole Davies (NZL), 227 Punkte

  2. Levi Kitchen (USA), 225, (-2)

  3. Jo Shimoda (J), 194, (-33)

  4. Julien Beaumer (USA), 194, (-33)

  5. Ryder DiFrancesco (USA), 167, (-60)

  6. Kayden Minear (AUS), 163, (-64)

  7. Chance Hymas (USA), 152, (-75)

  8. Seth Hammaker (USA), 134, (-93)

  9. Carson Mumford (USA), 122, (-105)

  10. Nick Romano (USA), 116, (-111)

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3

Levi Kitchen

185

4

Julien Beaumer

159

5

Ryder DiFrancesco

147

6

Seth Hammaker

134

7

Kayden Minear

127

8

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120

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Nicholas Romano

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