Formel-1-Fahrer verraten: Diese Sportarten sind ihnen vertraglich verboten
Dürfen Formel-1-Piloten in ihrer Freizeit Risikosportarten wie Bungee-Jumping, Skifahren und Skydiving betreiben? Isack Hadjar, Charles Leclerc und Alex Albon lüften ein paar Vertragsgeheimnisse.
Die Formel-1-Fahrer riskieren an jedem Rennwochenende und in jeder Session ihr Leben. Sie sind außerdem topfit und aktiv. Entsprechend ist bei Formel-1-Fahrern auch oft eine gewisse Neigung zu Extrem- und Risikosportarten gegeben. Doch nicht alle Sportarten, die sie gerne in ihrer Freizeit ausüben würden, dürfen die Formel-1-Fahrer auch tatsächlich praktizieren – oder jedenfalls nur unter bestimmten Auflagen.
Vor dem Rennwochenende in Aserbaidschan gaben Charles Leclerc (Ferrari), Isack Hadjar (Red Bull Racing) und Alex Albon (Williams) spannende Einblicke in die sonst ziemlich geheimen Vertragsdetails. Anlass der Diskussionen in der Fahrer-Pressekonferenz vor dem Rennen in Baku: Hadjar hatte sich in der Sommerpause beim Training verletzt und verpasste so drei Rennen.
Die Sport-Verbote in den Verträgen der Formel-1-Fahrer
Vor allem sind solche Ausfälle bitter für die Fahrer, aber natürlich auch fürs Team, die einen Ersatzpilot brauchen. Entsprechend enthalten die meisten Formel-1-Verträge bestimmte Ausschlussklauseln. Die fallen aber je nach Team ziemlich unterschiedlich aus.
Red Bull Racing-Pilot Isack Hadjar sagte auf die Frage nach seiner Handgelenksverletzung und gewissen Sportarten, die er jetzt vielleicht nicht mehr machen dürfe: «Nächstes mal bin ich einfach vorsichtiger. Ich habe keine Einschränkungen. Ich bin keine fünf Jahre alt. Ich muss nur zweimal nachdenken.»
Kein Skydiving, Skifahren nur nach der Saison
Charles Leclerc sagte mit einem Lachen: «Ich bin auch nicht mehr fünf Jahre alt, aber habe ein paar Einschränkungen, wenn auch nicht zu viele. Und wenn ich nett frage, dann wird es meistens auch akzeptiert.» Ein paar Details verrät er dann noch: «Skydiving wird aber zum Beispiel nicht empfohlen. Ich bin eh kein großer Fan davon, aber als ich es einmal gemacht habe, waren sie nicht so glücklich darüber. Also mache ich es nicht mehr. Skifahren ist noch so eine Sache. Es ist nicht so, dass wir da eingeschränkt wären, aber wir sind verantwortungsvoll. Skifahren ist nicht der sicherste Sport. Man kann es also direkt nach der Saison machen, aber je näher man der neuen Saison kommt, desto risikoärmer werden die Sportarten.»
Bungee-Jumping auch tabu
Alex Albon, der ja selbst früher bei Red Bull Racing war, bemerkt: «Red Bull ist vielleicht bei Extremsportarten etwas toleranter. Aber bei uns schauen sie ein wenig drauf.» Also bei Albon und Leclerc. Albon: «Bei mir sieht es ähnlich aus. Bungee-Jumping gehört glaube ich auch dazu. Das ist aber eh nicht so mein Ding. Skifahren steht bei mir auch auf der Liste.»
Schon gesehen?
Newsletter
Motorsport-News direkt in Ihr Postfach
Verpassen Sie keine Highlights mehr: Der Speedweek Newsletter liefert Ihnen zweimal wöchentlich aktuelle Nachrichten, exklusive Kommentare und alle wichtigen Termine aus der Welt des Motorsports - direkt in Ihr E-Mail-Postfach



