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Formel-1-Rookies: So lief die Führerschein-Prüfung

In den Formel-1-Autos macht ihnen keiner so schnell was vor. Doch wie schlugen sich die GP-Rookies des aktuellen Felds in ihren Führerscheinprüfungen? Ihre Antworten auf diese Frage fallen teils überraschend aus.

Formel 1

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Wenn sie Gas geben, schaut die Welt zu: Die Formel-1-Piloten stehen im Rampenlicht, wenn sie im Cockpit sitzen. Und sie beweisen jeden Rennsonntag aufs Neue, warum sie zu den Besten ihres Fachs gehören. Das bedeutet aber nicht, dass sie zwangsläufig auch auf der Strasse zu den besten Autofahrern gehören. Das zeigen etwa die Antworten der Formel-1-Rookies im aktuellen Feld auf die Frage, wie oft sie zur Führerscheinprüfung antreten mussten.

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Mercedes-Talent Kimi Antonelli trat erst im Januar zum Fahrtest an. Und er erzählte bei "Formula1.com": "Das war intensiv, um ehrlich zu sein. Ich wusste, dass ich nur diesen einen Versuch hatte. Und ich bin vorher noch nie mit einem Wagen gefahren, in dem man manuell schaltet. Ich hatte zuvor auch noch nie parallel oder rückwärts eingeparkt. Es war also wirklich eine Leistung, dass ich es beim ersten Mal geschafft habe. Denn wenn ich das nicht hinbekommen hätte, dann weiss ich nicht, wann das passiert wäre."

Die Racing Bulls-Piloten Isack Hadjar und Liam Lawson schafften es auch gleich beim ersten Mal. Wobei der Niederländer gesteht: "Ich bin ehrlich, ich kam durch, aber der Prüfer hat mich noch einmal davonkommen lassen. Ich hätte nicht bestehen dürfen. Ich glaube, du darfst dir drei kritische Fehler erlauben, und bei mir waren es vier. Dennoch hat er mich bestehen lassen. Ich fühle mich ein bisschen schuldig, weil ich weiss, dass ich wahrscheinlich nicht hätte bestehen dürfen."

"Der Prüfer sagte auch, dass er mich wahrscheinlich nicht hätte bestehen lassen sollen, weil ich vier grosse Fehler gemacht hatte. Einer davon war, dass ich beide Hände vom Lenkrad genommen habe, und ich weiss auch nicht, warum ich das tat. Ich kann mich wirklich nicht daran erinnern. Aber das war einer meiner Fehler. Er sagte: ‚Ich lasse sie bestehen, aber fahren sie bitte mit beiden Händen am Lenkrad.‘ Und ich dachte mir: ‚Guter Rat, danke, Kumpel‘", fügte der 23-Jährige an.

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Glück hatte gemäss Eigenaussage auch Sauber-Rookie Gabriel Bortoleto: "Ich habe beim ersten Mal bestanden, aber ich hatte wirklich viel Glück, muss ich sagen. Ich habe alles richtig hinbekommen. Ich stoppte beim Stopp-Schild, und konnte perfekt rückwärts fahren. Das war Mega. Der Prüfer hat mir aber auch etwas geholfen." Und auch Alpine-Pilot Colapinto bestand beim ersten Mal. "Ich musste nur einmal hin, nicht wie andere Formel-1-Fahrer, ich habe gehört, die waren da wirklich schlecht", winkte der Argentinier ab.

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Einer der GP-Stars, der zwei Mal antraben musste, war Oliver Bearman. Der Brite aus dem Haas-Team gestand auf die entsprechende Frage: "Ich habe meine Fahrprüfung beim ersten Mal nicht bestanden. Im Grunde genommen ist Folgendes passiert – nun, es ist etwas peinlich – aber kennst du die Stoppschilder? Da muss man anhalten... Und ich behaupte bis heute, dass ich das auch getan habe. Aber der Fahrlehrer denkt da anders, deshalb liess er mich durchfallen."

"Die Strasse führte bergab und dann endete sie, und ich fuhr langsam. Und dann habe ich auch noch einen weiteren Fehler gemacht. Es gibt ja Markierungen, die man nicht überfahren darf. Es hat sich herausgestellt, dass man das aber darf, wenn man rechts abbiegt. Das war eine spezifische Regel, die ich nicht kannte, weil ich dachte, ich wäre zu gut, um Fahrstunden nehmen zu müssen. Deshalb ging ich direkt zur Prüfung", erzählte der 20-Jährige, und bestätigte: "Beim zweiten Versuch hat es geklappt. Aber es war eine sehr peinliche Story."

Italien-GP, Autodromo Nazionale di Monza

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01. Max Verstappen (NL), Red Bull Racing, 1:13:24,325 h

02. Lando Norris (GB), McLaren, +19,207 sec

03. Oscar Piastri (AUS), McLaren, +21,351

04. Charles Leclerc (MC), Ferrari, +25,624

05. George Russell (GB), Mercedes, +32,881

06. Lewis Hamilton (GB), Ferrari, +37,449

07. Alex Albon (T), Williams, +50,537

08. Gabriel Bortoleto (BR), Sauber, +58,484

09. Kimi Antonelli (I), Mercedes, +59,762

10. Isack Hadjar (F), Racing Bulls, +1:03,891 min

11. Carlos Sainz (E), Williams, +1:04,469

12. Oliver Bearman (GB), Haas, +1:19,288

13. Yuki Tsunoda (J), Red Bull Racing, +1:20,701

14. Liam Lawson (NZ), Racing Bulls, +1:22,351

15. Esteban Ocon (F), Haas, +1 Runde

16. Pierre Gasly (F), Alpine, +1 Runde

17. Franco Colapinto (RA), Alpine, +1 Runde

18. Lance Stroll (CDN), Aston Martin, +1 Runde

Out

Fernando Alonso (ESP), Aston Martin, Aufhängung

Nico Hülkenberg (D), Sauber, Hydraulik

WM-Stand (nach 16 von 24 Grands Prix und 3 von 6 Sprints)

Fahrer

01. Piastri 324 Punkte

02. Norris 293

03. Verstappen 230

04. Russell 194

05. Leclerc 163

06. Hamilton 117

07. Albon 70

08. Antonelli 66

09. Hadjar 38

10. Hülkenberg 37

11. Stroll 32

12. Alonso 30

13. Ocon 28

14. Gasly 20

15. Lawson 20

16. Bortoleto 18

17. Bearman 16

18. Sainz 16

19. Tsunoda 12

20. Colapinto 0

21. Doohan 0

Konstrukteurspokal

01. McLaren 617 Punkte

02. Ferrari 280

03. Mercedes 260

04. Red Bull Racing 239

05. Williams 86

06. Aston Martin 62

07. Racing Bulls 61

08. Sauber 55

09. Haas 44

10. Alpine 20

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Team

Punkte

1

Kimi Antonelli

Mercedes-AMG Petronas Formula One Team

156

2

Lewis Hamilton

Scuderia Ferrari HP

90

3

George Russell

Mercedes-AMG Petronas Formula One Team

88

4

Charles Leclerc

Scuderia Ferrari HP

75

5

Oscar Piastri

McLaren Formula 1 Team

58

6

Lando Norris

McLaren Formula 1 Team

58

7

Max Verstappen

Oracle Red Bull Racing

43

8

Pierre Gasly

BWT Alpine Formula One Team

35

9

Isack Hadjar

Oracle Red Bull Racing

26

10

Liam Lawson

Visa Cash App Racing Bulls Formula One Team

24

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