Lando Norris (1.): «Ich denke, keiner war da draussen wirklich glücklich»
F1-Weltmeister Lando Norris schloss den Trainingsfreitag in Barcelona als Schnellster ab. Dennoch betonte der McLaren-Star: «Es gibt immer noch ein paar Dinge, die wir verbessern können und müssen.»
Das erste freie Training auf dem Circuit de Barcelona-Catalunya musste Lando Norris als Zaungast mitverfolgen, denn seinen MCL40 musste der Formel-1-Weltmeister Leonardo Fornaroli überlassen. Der junge McLaren-Reservist drehte damit die fünftschnellste Runde, blieb aber knapp achteinhalb Zehntel langsamer als der FP1-Schnellste George Russell und sechseinhalb Zehntel langsamer als Oscar Piastri im zweiten McLaren-Renner.
Zum zweiten Training sass der Champion wieder am Steuer seines Dienstwagens und schaffte es, die 4,657 km lange Runde in 1:15,426 min zurückzulegen, womit er die schnellste Runde des Tages drehte. Danach erklärte der Brite: «Es war ganz okay, das ist nicht die einfachste Strecke, wenn es darum geht, ein gutes Gefühl aufzubauen, auch wenn ich auf dieser Piste wahrscheinlich öfter als auf jeder anderen unterwegs war.»
«Die Strecke ist deutlich schneller als jene Kurse, auf denen wir zuletzt gefahren sind. Monaco und Montreal sind deutlich langsamer. Deshalb sind wir hier mit der Fahrzeugabstimmung auch in einem ganz anderen Bereich als in den vergangenen paar Wochen. Das Auto scheint auch viel besser zu funktionieren, das war also ein ganz vernünftiger Freitag», fasste der 26-Jährige zusammen.
Gleichzeitig mahnte Norris: «Es gibt immer noch ein paar Dinge, die wir verbessern können und müssen. Es war kein überragendes Gefühl, das ich im Auto hatte. Und ich denke, keiner war da draussen wirklich glücklich, weil die Bedingungen eine Herausforderung waren, auch mit dem Wind, der die Arbeit am Steuer erschwert hat. Aber das Auto scheint besser zu funktionieren, was ein gutes Zeichen ist.»
Mit Blick auf das Qualifying, das gemäss Wetterprognose bei noch heisseren Bedingungen über die Bühne gehen soll, ergänzte der elffache GP-Sieger: «Wir sind auf Augenhöhe mit jenen Jungs, mit denen wir auch kämpfen wollen, auch wenn wir natürlich nicht wissen, was die Spritmengen und Motoren-Einstellungen sind. Aber ich bin froh, dass wir in die richtige Richtung gehen und das Auto besser funktioniert, auch wenn es noch nicht ganz unseren Wünschen entspricht. Wir müssen uns weiter verbessern, aber wir können uns angesichts des letzten Monats nicht zu laut beschweren. Nun werden wir heute Nacht hart arbeiten und schauen, was wir morgen herausholen können.»
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