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FP1 Barcelona: Leclerc-Bestzeit, Verstappen auf P3

Im ersten freien Training gab Ferrari das Tempo vor: WM-Leader Charles Leclerc drehte die schnellste Runde, sein Teamkollege Carlos Sainz reihte sich auf dem zweiten Platz ein. Max Verstappen war der Drittschnellste.

Formel 1

Im Artikel erwähnt



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Die GP-Piloten durften bei fast 29 Grad Celsius Aussen- und 43,6 Grad Streckentemperatur zum ersten freien Training ausrücken. Guanyu Zhou, Alex Albon und Sergio Pérez waren nicht mit von der Partie, sie überliessen das Steuer einem Ersatzmann. Bei Alfa Romeo durfte Robert Kubica das Auto des Chinesen übernehmen, Albon machte Platz für Nyck de Vries und im RB18 von Pérez rückte Juri Vips aus.

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Im Fokus standen aber die umfangreichen Upgrades, die viele Teams für das sechste Rennwochenende dabei hatten. Abgesehen vom Haas-Team hatten alle neue Teile dabei, die umfangreichsten Weiterentwicklungen brachten Aston Martin, McLaren und Alfa Romeo auf die Strecke.

Wobei das grüne Auto von Sebastian Vettel und Lance Stroll so stark an den Red Bull Racing-Renner erinnerte, dass die FIA-Regelhüter einen genaueren Blick darauf warfen. Sie befanden das Auto aber für legal, kamen also nach Prüfung des Entwicklungsprozesses zum Schluss, dass es sich nicht um eine Kopie der Konkurrenz handle.

Auch Ferrari testete ein Upgrade, das einen neuen Heckflügel umfasst, Mercedes rückte mit einem neuen Unterboden aus. Die Strecke füllte sich entsprechend schnell und nach den ersten zehn Minuten führte Max Verstappen die Zeitenliste mit 1:22,693 min an.

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Charles Leclerc, Daniel Ricciardo, Carlos Sainz, Fernando Alonso, Lando Norris, Pierre Gasly, George Russell, Yuki Tsunoda und Lewis Hamilton folgten auf den weiteren Top-10-Plätzen. Dahinter hatten sich Nicholas Latifi, Stroll, Esteban Ocon, De Vries, Mick Schumacher, Juri Vips, Vettel, Valtteri Bottas, Robert Kubica und Kevin Magnussen.

Bis zur Halbzeit drückte Verstappen die Bestmarke auf 1:21,876 min, und der Formel-1-Champion war nicht der Einzige, der sich verbessern konnte, so schaffte es etwa Russell, die drittschnellste Runde zu drehen. Mehrere Fahrer bekundeten Probleme, so hatte Ocon etwa Mühe beim Einlenken, Tsunoda berichtete, dass irgendetwas an seinem Sitz gebrochen sei und bei Vettel sorgte ein gelockerter Auspuff für eine Zwangspause.

Hamilton musste hingegen Ausgangs der zwölften Kurve neben die Strecke ausweichen, um an Alonso vorbeizukommen, der in gemächlichem Tempo unterwegs war. Die Regelhüter kündigten an, die Szene nach dem ersten Training genauer unter die Lupe zu nehmen. Das gleiche Schicksal ereilte später an gleicher Stelle Vips und Russell.

In der zweiten Hälfte des Trainings übernahmen die Ferrari-Piloten Leclerc und Sainz die Spitzenpositionen auf dem Zeitenmonitor. Auch die Mercedes-Piloten verbesserten sich, sie beiden Briten belegten die Plätze 4 und 5 hinter Verstappen, wobei Russell bei seinem schnellsten Versuch etwas mehr als zwei Zehntel schneller unterwegs war als sein Teamkollege.

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Dabei blieb es nicht, in den letzten 20 Minuten schaffte es Alonso, die fünftschnellste Runde in den Asphalt zu brennen und sich damit zwischen die Silberpfeil-Fahrer zu schieben. Leclerc durfte sich am Ende aber über die Bestzeit freuen, sein Teamkollege Sainz reihte sich mit 0,079 sec Rückstand auf Platz 2 vor Verstappen ein.

1. Training, Barcelona

01. Charles Leclerc (MC), Ferrari, 1:19,828 min

02. Carlos Sainz (E), Ferrari, 1:19,907

03. Max Verstappen (NL), Red Bull Racing, 1:20,164

04. George Russell (GB), Mercedes, 1:20,590

05. Fernando Alonso (E), Alpine, 1:20,768

06. Lewis Hamilton (GB), Mercedes, 1:20,811

07. Lando Norris (GB), McLaren, 1:21,279

08. Pierre Gasly (F), AlphaTauri, 1:21,422

09. Daniel Ricciardo (AUS), McLaren, 1:21,737

10. Yuki Tsunoda (J), AlphaTauri, 1:21,814

11. Esteban Ocon (F), Alpine, 1:21,891

12. Lance Stroll (CDN), Aston Martin, 1:21,920

13. Robert Kubica (PL), Alfa Romeo, 1:21,975

14. Kevin Magnussen (DK), Haas, 1:22,089

15. Mick Schumacher (D), Haas, 1:22,146

16. Sebastian Vettel (D), Aston Martin, 1:22,164

17. Valtteri Bottas (FIN), Alfa Romeo, 1:22,614

18. Nyck de Vries (NL), Williams, 1:22,920

19. Nicholas Latifi (CDN), Williams, 1:23,011

20. Juri Vips (EST), Red Bull Racing, 1:24,138

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