Fred Vasseur/Ferrari in Österreich als Tiefstapler: «Das hilft uns nicht»
Ferrari hat zuletzt in Spanien brilliert – toller Sieg mit Lewis Hamilton. War es dort nicht auch heiss wie nun in Österreich? Ferrari-Teamchef Fred Vasseur stapelt tief in Sachen Erfolgsaussichten.
Blauer Himmel und viel Sonne in Katalonien, blauer Himmel und viel Sonne in der Steiermark: Lewis Hamilton ist beim Barcelona-GP mit kluger Taktik der Italiener und dem besten Reifen-Management zum 106. Grand Prix-Sieg geprescht, sollte Ferrari bei vergleichbarerer Hitze in Österreich daher nicht auch Favorit sein?
Der erste Trainingstag deutet nicht auf einen Durchmarsch der Roten hin: Lewis Hamilton im zweiten Training Fünftschnellster, Charles Leclerc auf Platz 8.
Ferrari-Teamchef Fred Vasseur giesst einen Eimer kaltes Wasser über die Erwartungen der Tifosi: «Es war ein schwieriger Freitag, an dem wir mit den wirklich extremen Bedingungen zu kämpfen hatten. Höhe und Temperaturen sind für alle gleich, aber das hilft uns alles nicht. Aber wir müssen damit leben und am Samstag bessere Arbeit leisten.»
«Der Reifenverschleiss in Barcelona war viel höher und in Katalonien der Hauptfaktor für unsere gute Leistung, zumindest im Rennen. Aber wir waren auch in der Lage, um die Pole im Qualifying zu kämpfen: Was das reine Potenzial angeht, waren wir da. Das ist am ersten Trainingstag hier in Österreich anders.»
«Bislang sind wir von der Spitze weit weg, aber es stimmt, dass wir auch in Barcelona am Freitag nicht besonders stark waren. Wir wissen, dass das Potenzial da ist, wir müssen es nur aus dem Wagen holen.»
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