George Russell fehlen 6 Zehntel auf Antonelli: Warum er dennoch cool bleibt
Mercedes-Star George Russell war am Ende des Trainingsfreitags auf dem Red Bull Ring deutlich langsamer als sein Teamkollege. Sorgen bereiten ihm aber ganz andere Gegner, erzählte der Brite hinterher.
George Russell erwischte einen guten Start ins Spielberg-Wochenende. Der Mercedes-Star blieb im ersten Training nur vier Hundertstel langsamer als sein Teamkollege Kimi Antonelli. Am Ende fehlten ihm aber 6 Zehntel auf die Tagesbestzeit, die der WM-Kontrahent aus dem eigenen Team aufgestellt hatte. Was war passiert?
«Da war ein Fehler, das sollte also okay sein», winkte der Routinier ab. Und er betonte auch: «Es ging um eine Runde, das ist kein Grund zur Sorge. Im ersten Training lief es ganz gut für mich, und auch im zweiten Training wirkte das Renntempo ganz gut.» Allerdings räumte er auch ein: «Es war aber auch so, dass jeder andere Fahrer Probleme zu haben schien. Jedes Mal, wenn ich auf den Screen blickte, war ein anderer Fahrer in der Box. Lando Norris kam erst zum Schluss auf die Strecke, und ich glaube, dass auch Lewis Hamilton und Max Verstappen nicht sorgenfrei blieben. Das hat unsere Performance wahrscheinlich noch etwas besser aussehen lassen.»
Starke Konkurrenz aus Woking
Sorgenfalten bereite ihm nicht der eigene Teamkollege, sondern ein ganz anderer Gegner, erklärte der Brite: «Im zweiten Training war McLaren von Anfang an sehr schnell. Die McLaren-Jungs flogen nur so, und für mich lief es nicht störungsfrei ab. Ihr Renntempo sah gut aus, und auch der Speed auf einer schnellen Runde war nicht schlecht. Sie sind sicherlich eine echte Bedrohung.»
«Denn wenn es heiss ist, sind sie normalerweise gut unterwegs. Das haben wir schon in der vergangenen Saison erlebt, und auch in den vergangenen Jahren. Miami war das erste wirklich heisse Rennen, und sie hätten gewinnen können. Und auch in Barcelona hatte Lando ein ähnliches Tempo wie wir. Hier sind sie wieder gut unterwegs, da ist also ein echter Trend erkennbar, sie können bei heissen Rennen offenbar einen Schritt nach vorne machen, während wir einen kleinen Rückschritt verbuchen», analysierte der 28-Jährige.
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