George Russell (Mercedes) 66 Punkte zurück: Das braucht's für die WM-Chance
Vor dem F1-Rennen in Madrid liegt George Russell 66 Zähler hinter seinem Teamkollegen Kimi Antonelli. Russell erklärt, was nötig ist, damit er Chancen auf den Titel hat. Und was sich gebessert hat.
66 Punkte beträgt nach dem Sieg von Kimi Antonelli in Monza der Rückstand von George Russell auf seinen Mercedes-Teamkollegen. Bei offiziell noch zehn zu fahrenden Rennen und einem Sprint, realistisch gesehen aber eher neun wegen der Lage im Nahen Osten, ist das ein großer Abstand. Für einen Sieg gibt’s 25 Punkte, für Rang 2 18. Würde Russell jedes Rennen Erster und Antonelli jeweils Zweiter, könnte Russell nicht aus eigener Kraft die Differenz aufholen.
Russell braucht eine Portion Glück
Vor dem Rennwochenende in Madrid sagte Russell: «Ich brauche definitiv Glück und gute Performances.» Er behauptet aber: «Ich mache mir darüber aber nicht wirklich Gedanken. Aktuell performt er (Antonelli, Anm.) besser als ich. Er verdient es, die WM-Wertung anzuführen. Es ist noch eine lange Saison, aber er hat bislang noch kein schlechtes Wochenende gehabt, was die Performance angeht. Er liefert außergewöhnlich gut ab.»
Russell hat sich verbessert
Mit Blick auf die eigene Leistungskurve bemerkt Russell positiv: «Meine Performance ist besser geworden, aber wenn ich diese WM gewinnen möchte, brauche ich auch eine Portion Glück. Ich konzentriere mich aber einfach darauf, schneller zu fahren und mehr rauszuholen.»
Russell: «Ich arbeite hart an mir und es hat sich verbessert. Ich freue mich dem Schritt, den ich gemacht habe. Seinen Fahrstil so grundlegend zu verändern, ist machbar. Damit schnell zu sein, ist aber noch mal was anderes. Seit der Sommerpause bin ich in drei Qualifying-Sessions vor ihm gelandet. Mein Renntempo war mich ihm ebenbürtig in den beiden Rennen.» Er zählt das Sprint-Qualifying von Zandvoort mit, daher drei Qualis und nur einen GP. Russell: «Das konnte ich vor der Sommerpause nicht von mir behaupten.»
Russell wird in dieser Saison noch eine Motorenstrafe absitzen müssen, um eine frische Antriebseinheit in den Pool zu holen (Antonelli brachte das in Monza hinter sich). Russell will die Strafe aber erst auf sich nehmen, wenn Mercedes unter den ADUO-Regeln eine überholte Antriebseinheit bringt.
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