Hülkenberg erstaunlich schnell
Der Force India-Pilot qualifizierte sich in Valencia als Achter – vor Button und Di Resta.
"Force India war das ganze Wochenende unheimlich stark", wunderte sich der Qualifikations-Schnellste, Sebastian Vettel.
In der Tat. Der mit Mercedesmotor bestückte Inder-Pfeil mit Nico Hülkenberg und Paul Di Resta qualifizierte sich auf den Plätzen 8 und 10. Sieben Zehntelsekunden fehlten Hülkenberg am Ende auf Vettel, nur drei Zehntelsekunden auf den Zweitplatzierten Lewis Hamilton. Di Resta liess er zwei Zehntelsekunden hinter sich, was angesichts der Enge des Wettbewerbs hoch einzuschätzen ist.
"Vielleicht wäre es noch etwas schneller gegangen", sagt der Emmericher, "aber die Hitze behagt unserem Auto weniger, deshalb waren wir etwas schwächer als am Freitag. Aber mit beiden Autos unter den ersten Zehn zu sein ist für unser Team schon ein gutes Ergebnis."
Auf seiner schnellsten Runde, so schien es, wurde Hülkenberg von einem vorausfahrenden Auto behindert. Er vermied es aber, sich darüber zu beklagen.
Über das Rennen am Sonntag sagt "Hülk": "Das wird nicht leicht bei dieser Hitze. Der Start und die Strategie werden darüber entscheiden, ob wir noch etwas weiter nach vorne kommen."
In zwei der letzten drei Rennen hat Hülkenberg gepunktet. Jedes Rennen ist eine Bewerbungsfahrt für 2013, wofür er noch keinen Vertrag besitzt.
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