Kimi Antonelli (Mercedes) nach Platz 3 traurig: «Ich muss noch viel lernen»
Zehnter F1-Podestplatz für WM-Leader Kimi Antonelli beim sehr unterhaltsamen Traditions-GP Österreich, der Mercedes-Fahrer muss sich Russell und Verstappen beugen. Kimi ist gar nicht zufrieden.
WM-Leader Kimi Antonelli steigt nach dem packenden Grossen Preis von Österreich auf dem Red Bull Ring aufs Siegerpodest, aber zu mehr als Rang 3 reicht es dieses Mal nicht: George Russell und Max Verstappen sind dieses Mal vor dem Italiener geblieben.
Der 19-jährige Italiener zeigt ein merkwürdiges Rennen – reichlich fahrig in der ersten Phase, ganz stark in der Schlussphase. Der Bologneser erzählt sichtlich zerknirscht: «Ich war da in den ersten paar Runden ein wenig übermotiviert, da bin ich wirklich nicht gut gefahren, viel zu viele Fehler.»
«Ich hatte Mühe mit den Bremsen, der Bremspedal war lang, ich hatte kein richtiges Gefühl, aber das darf keine Ausrede sein. Ich verlor Plätze und gewiss vier bis fünf Sekunden aus eigener Schuld.»
«Nach dem Reifenwechsel kam ich besser in Schwung und fand endlich einen guten Rhythmus. Zum Schluss hin fand ich endlich mein Tempo, aber leider kam ich zur Party da vorne ein wenig zu spät.»
«Was mich angeht, so hätte das Rennen durchaus zwei oder drei Runden länger dauern dürfen. Dann wäre da vielleicht noch etwas gegangen. Gratulation an George und Max, die ganz stark gefahren bin. Was mich betrifft – ich muss noch sehr viel lernen. An diesem Tag habe ich einfach zu viele Fehler gemacht.»
«Ich war auch in der Quali mit mir selber nicht zufrieden, ich hatte einfach nicht die übliche Schärfe. Dann kamen die ersten wirren Runden, dazu die Schwierigkeiten mit den Bremsen, ich machte Fehler noch und noch, erst später kam ich zur Ruhe, und zum Schluss war ich endlich auf meinem normalen Niveau. Aber der erste Rennteil? Puh! Da war ich in Kurve 3 neben der Bahn und auch in Kurve 4. Ohne Fehler wäre an diesem Tag viel mehr drin gewesen. Ich muss sicherstellen, dass mir so etwas künftig nicht mehr passiert.»
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