Kimi Antonelli wie Max Verstappen: Aus Henry Shovlin wird Franz Antonelli
WM-Leader Kimi Antonelli hat die Formel-1-Sommerpause unter Anderem dazu genutzt, seine Sinne auf der Kartbahn scharf zu halten. Beim Decknamen hat er ein wenig bei Max Verstappen abgeguckt.
Der vierfache Formel-1-Champion Max Verstappen hat schon vor Jahren festgehalten: «Ich werde in Zukunft versuchen, die Formel 1 mit Einsätzen in anderen Rennserien zu kombinieren. Ich will mehr erkunden als GP-Rennwagen, und dafür habe ich jetzt schon mehrfach getestet, irgendwann werden dann Rennen folgen.»
Verstappen gründete einen eigenen Rennstall, und dann kam es zur Sensation am Wochenende zwischen den Formel-1-Läufen von Miami und Imola: Max Verstappen mit einem GT3-Ferrari auf der Nürburgring-Nordschleife! Aber halt – das war ja gar nicht Max Verstappen, sondern Franz Hermann. Pardon? Wer ist Franz Hermann?
Der Niederländer schmunzelte: «Ich wurde darum gebeten, mir ein Pseudonym zuzulegen, und ich dachte, ich will einen Namen wählen, der deutscher nicht sein könnte. Daher kam ich auf Franz Hermann.»
Aber wieso überhaupt diese Täuschung? «Weil wir nicht wollten, dass mein Name am Morgen auf der Teilnehmerliste auftaucht. Mir war klar, dass es ohnehin einen ziemlichen Zirkus geben würde, aber mindestens am Anfang, so um acht bis neun Uhr früh, blieb es recht ruhig.»
Ungefähr so ruhig wie im Dezember 2025 auf der Kartstrecke Daytona Motorsport in Milton Keynes (England). Dazu schreiben die Pistenbetreiber auf Instagram: «Heute Nachmittag tauchte ein unauffälliger junger Mann namens „Henry Shovlin“ beim SODI D40 in Daytona Milton Keynes auf. Kappe tief ins Gesicht gezogen. Unkompliziert. Sass während der ganzen Fahrerbesprechung in der Ecke.»
«Licht aus! Nach dem Rennen wurden in der Boxengasse die Helme abgenommen, und die Piloten realisierten langsam, gegen wen sie da gefahren waren, als Kimi Antonelli zurück ins Fahrerlager ging.»
«Schnellste Rennrunde im Nassen, mit drei Sekunden Vorsprung. Ein ganz normaler Nachmittag bei uns. Wird nie langweilig hier.»
Nun hat es Kimi wieder getan: Bei einer Leihkart-Veranstaltung in Deutschland, auf der Formula-Kartbahn von Nürnberg. Da fuhr ein gewisser «franz antonelli».
Die Extraklasse des zweifachen Kart-Europameisters (2020 und 2021) war bald ersichtlich: Die Piloten auf den Rängen 2 bis 10 lagen innerhalb von acht Zehntelsekunden, von Jonas Jakubek (27,013 sec) bis Ian Jakubek (27,872). Und die Bestzeit von Kimi? 25,400 sec …
Auf Platz 6 der zehn schnellsten Fahrer landete übrigens Sergi Ávila, der persönliche Trainer von Kimi Antonelli.
Schon gesehen?
Newsletter
Motorsport-News direkt in Ihr Postfach
Verpassen Sie keine Highlights mehr: Der Speedweek Newsletter liefert Ihnen zweimal wöchentlich aktuelle Nachrichten, exklusive Kommentare und alle wichtigen Termine aus der Welt des Motorsports - direkt in Ihr E-Mail-Postfach





