Manx GP: Frühes Ende nach Unfall und sich verschlechternde Bedingungen
Weil das Training zum Manx Grand Prix nach dem schweren Sturz des Italieners Salvatore Sallustro gestoppt wurde und danach eine Regenfront über die Isle of Man zog, fiel das restliche Qualifying aus.
Der erste Tag der Kombi-Veranstaltung Manx Grand Prix und Classic TT war auf der Isle of Man den Amateuren vorbehalten. Die Profis absolvieren erst heute, Montag, ihr Auftakt-Training - sofern das Wetter mitspielt. Die Prognose ist allerdings nicht gerade berauschend. Regenschauer und tiefe Wolken in den Bergen könnten das Abendprogramm durcheinanderbringen.
Nachdem die Newcomer mit dem belgischen Vize-Champion der European Series Road Racing Laurent Hoffmann, den Deutschen Chris Meyer, Moritz Klaus und Lorenz Rothärmel, dem Schweizer Mauro Poncini sowie dem Österreicher Thomas Altendorfer hinter einem erfahrenen Guide ihre erste Runde auf dem berühmt berüchtigten Snaefell Mountain Course hinter sich gebracht hatten, konnte die Zeitenjagd beginnen.
Allerdings musste das Qualifying der Klassen Junior MGP und Sportbike bereits nach fünf Minuten wegen eines schweren Unfalls mit der roten Flagge gestoppt werden. Der Italiener Salvatore Sallustro, der dieses Jahr beim Bergrennen in Landshaag den dritten Platz in der Superbike-Klasse belegt hatte, war auf seiner ersten Runde bei Greeba Bridge zu Sturz gekommen.
Nach der Erstversorgung an der Unfallstelle wurde der zweifache Berg-Europameister mit dem Rettungshubschrauber ins Noble´s Hospital gebracht. Über den Gesundheitszustand gab es vom Veranstalter vorerst keine Informationen.
Aufgrund der sich rasch verschlechterten Wetterbedingungen konnte das Qualifikationstraining nicht nochmals aufgenommen werden. Die Rennfahrer, die nach dem Zwischenfall entlang der über 60 Kilometer langen Strecke warten mussten, wurden nach Abschluss der Rettungsmaßnahmen bei teils strömenden Regen von einem «Travelling Marshall» zurück ins Fahrerlager eskortiert.
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