Strafe für George Russell rückt immer näher: Riss im Mercedes-Motorblock
Der Engländer George Russell hat den Grand Prix von Ungarn auf Platz 7 beendet, sein Rückstand auf WM-Leader Kimi Antonelli liegt bei 59 Punkten. Und nun kommt auf den Briten auch noch eine Strafe zu.
Das Glück hat George Russell verlassen. Beim spannenden Traditions-GP von Ungarn kam der 28-jährige Engländer kaum vom Start weg, weil sich das Anti-Stall eingeschaltet hatte – an sich eine Sicherheitsvorkehrung in der Software, die verhindern soll, dass der Motor bei niedrigen Drehzahlen abstirbt.
Der diesjährige Sieger der WM-Läufe von Australien und Österreich musste sich mühselig wieder nach vorne kämpfen, doch nach dem Fallen der Ziellinie kam der nächste Rückschlag, wie Mercedes-Teamchef Toto Wolff bestätigt.
Der Wiener sagt: «Wir mussten im Auto von George nach der Quali vom Samstag den Motor wechseln, denn es gab einen Verlust an Wasserdruck. Später haben wir gesehen, dass es einen Riss im Motorblock gibt.»
Das Rennen bestritt Russell dann mit dem vierten pro Saison erlaubten Verbrennungsmotor, und damit rückt eine Strafe näher für den gegenwärtigen WM-Dritten.
Denn Wolff führt weiter aus: «Ich bin nicht sicher, ob wir das reparieren können, der Riss ist beträchtlich.»
Braucht Russell einen fünften Verbrenner, bedeutet dies: Strafversetzung um zehn Ränge in der Startaufstellung.
Russell nach dem Ungarn-GP: «Ich bin über Enttäuschung hinaus, denn wenn ich mich weiterhin von allem enttäuschen lasse, was gegenwärtig passiert, wäre ich jeden Tag enttäuscht.»
«Ich muss positiv bleiben. Wieder so ein technisches Problem, das das Rennen völlig ruiniert hat, aber immerhin war mein Tempo sehr stark. Ich nehme die positiven Dinge mit, aber was in dieser Saison alles schon passiert ist, das ist schon unglaublich.»
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