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Lando Norris (1.): «Unsererseits war das kein Risiko»

Lando Norris sicherte sich im Abschlusstraining von Monte Carlo die Pole-Position zum prestigeträchtigen Monaco-GP. Neben ihm wird Charles Leclerc aus der ersten Reihe ins berühmte Strassenrennen starten.

Formel 1

Im Artikel erwähnt


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Lando Norris feierte auf dem anspruchsvollen Rundkurs von Monte Carlo seine erste Pole seit dem Saisonauftakt in Melbourne. Der McLaren-Star sicherte sich die beste Ausgangslage für das prestigeträchtige Rennen mit einem Rekord und erklärte hinterher sichtlich erleichtert: "Das hat jetzt etwas gedauert. Ich fühle mich natürlich gut, ihr könnt euch gar nicht vorstellen, wie gut sich das anfühlt, nachdem ich in den letzten Wochen und Monaten ein paar Schwierigkeiten gehabt habe."

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"Das ist vor allem hier in Monaco eine grosse Befriedigung, das ist so ein schöner Ort und eine sehr schwierige Strecke. Ich musste mich gegen den Lokalmatador durchsetzen, und ich bin sehr stolz auf das ganze Team, das in den letzten Monaten so hart gearbeitet hat", schwärmte der 25-Jährige.

Dass McLaren im Q3 nicht die gleiche Strategie wie die Gegner verfolgte und beide Fahrer zwei schnelle Runden auf dem gleichen Reifen drehen liess, sei kein Risiko gewesen. "Unsererseits war das kein Risiko. Wir waren vor dem Qualifying überzeugt, dass dies die beste Strategie ist. Und rückblickend hat sich das auch als richtig erwiesen. Ich danke allen Mitarbeitern des Teams, hier an der Strecke und im Werk. Solche Tage sind nicht selbstverständlich und ich bin stolz, allen etwas zurückgeben zu können", betonte Norris.

So lief das Qualifying

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Formel-1-Champion Max Verstappen war der Letzte, der im Qualifying zum Monaco-GP die Box verliess. Als der Red Bull Racing-Star sich aufmachte, hatten die ersten Fahrer bereits die ersten schnellen Runden gedreht. Der Niederländer gab gleich auf den weichen Reifen Gas und lag damit im Trend. Nur zwei Piloten rückten auf den Medium-Reifen zur Zeitenjagd aus – die beiden Alpine-Piloten Pierre Gasly und Franco Colapinto.

Mit seiner ersten fliegenden Runde setzte sich Verstappen an die Spitze, er umrundete die 3,337 km lange Piste in 1:11,920 min. Lange hielt er sich damit nicht vorne, denn Lando Norris schaffte die Runde auf dem Strassenkurs in 1:11.596 min. Verstappen wurde weiter durchgereicht, weil erst Piastri und dann Leclerc sich zwischen ihn und den Spitzenreiter schoben. Doch noch blieb allen genug Zeit, sich zu verbessern.

Lance Stroll, der bereits eine Strafversetzung um eine Startposition kassiert hat, weil er im Training einen Crash mit Charles Leclerc verursacht hatte, stand Gasly im Weg und die Regelhüter kündigten eine Untersuchung nach der Zeitenjagd an. Auch eine Szene zwischen Lewis Hamilton und Max Verstappen zog die Aufmerksamkeit der Stewards auf sich – und wie schon bei Stroll und Leclerc wurde die genauere Untersuchung auf später verschoben.

Doppeltes Pech für Mercedes

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Mit ganz anderen Sorgten kämpfte Antonelli, der Eingangs der Hafenschikane links die Leitschiene erwischte und sich dabei das Auto so beschädigte, dass er geradeaus weiterrutschte. Der Teenager aus Bologna entschuldigte sich mehrfach beim Team. Die rote Flagge beendete auch die Q1-Zeitenjagd. Damit durfte Leclerc mit 1:11,229 min die Q1-Bestzeit für sich beanspruchen – vor Norris, Piastri und Verstappen. Russell komplettierte die Top-5.

Auch Hamilton, Alex Albon, Fernando Alonso, Carlos Sainz, Yuki Tsunoda, Isack Hadjar, Liam Lawson, Esteban Ocon und Nico Hülkenberg durften zum Q2 ausrücken. Crash-Kid Antonelli schaffte es als Fünfzehnter des ersten Quali-Abschnitts zwar auch weiter, konnte aber wegen seines lädierten Renners nicht mehr zum nächsten Segment des Abschlusstrainings ausrücken. Für Gabriel Bortoleto, Oliver Bearman, Pierre Gasly, Lance Stroll und Franco Colapinto auf den Positionen 16 bis 20 war die Session hingegen gelaufen.

Auch der zweite Mercedes-Pilot hatte kein Glück, er hatte plötzlich keinen Vortrieb mehr, als er über eine Bodenwelle bretterte. Das Team vermutete ein elektrisches Problem, die Onboard-Aufnahme des Briten zeigte, dass das Lenkrad-Display nicht mehr funktionierte.

Der Mercedes stoppte im Tunnel, deshalb wurde die Session unterbrochen. Es dauerte elf Minuten, bis der Rest der Q2-Teilnehmer weiterfahren konnte. Zum Schluss der Session hatte Norris mit 1:10,570 min die Nase vorn. Leclerc, Albon, Piastri, Verstappen, Hamilton, Hadjar, Alonso, Lawson und Ocon folgten auf den weiteren Top-10-Positionen und waren damit auch im Q3 dabei. Für Sainz, Tsunoda, Hülkenberg, Russell und Antonelli auf den Rängen 11 bis 15 war das Quali hingegen vorbei.

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Die erste Q3-Zeitenjagd verlief ohne Störungen, und nachdem alle Fahrer eine schnelle Runde gedreht hatten, stand Lando Norris auf der provisorischen Pole. Dahinter hatten sich Piastri, Leclerc, Verstappen, Hamilton, Albon, Ocon, Alonso, Lawson und Hadjar eingereiht.

Norris setzte sich auch mit einer letzten schnellen Runde an die Spitze. Seine Zeit von 1:09,954 min war ein neuer Streckenrekord, damit sicherte er sich die Pole vor Charles Leclerc. Die restlichen Top-10-Plätze belegten Piastri, Hamilton, Verstappen, Hadjar, Alonso, Ocon, Lawson und Albon.

Qualifying, Monaco


01. Lando Norris (GB), McLaren, 1:09,954 min

02. Charles Leclerc (MC), Ferrari, 1:10,063

03. Oscar Piastri (AUS), McLaren, 1:10,129

04. Lewis Hamilton (GB), Ferrari, 1:10,382

05. Max Verstappen (NL), Red Bull Racing, 1:10,669

06. Isack Hadjar (F), Racing Bulls, 1:10,923

07. Fernando Alonso (E), Aston Martin, 1:10,924

08. Esteban Ocon (F), Haas, 1:10,942

09. Liam Lawson (NZ), Racing Bulls, 1:11,129

10. Alex Albon (T), Williams, 1:11,213

11. Carlos Sainz (E), Williams, 1:11,362

12. Yuki Tsunoda (J), Red Bull Racing, 1:11,415

13. Nico Hülkenberg (D), Sauber, 1:11,596

14. George Russell (GB), Mercedes, ohne Zeit

15. Kimi Antonelli (I), Mercedes, ohne Zeit

16. Gabriel Bortoleto (BR), Sauber, 1:11,902

17. Oliver Bearman (GB), Haas, 1:11,979

18. Pierre Gasly (F), Alpine, 1:11,994

19. Lance Stroll (CDN), Aston Martin, 1:12,563

20. Franco Colapinto (RA), Alpine, 1:12,597

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