Kein Chaos in Madrid, George Russell warnt trotzdem: «Wartet nur ab!»
George Russell warnte schon vor dem Start des Trainingsfreitags: Die Strecke von Madrid bietet viel Chaos-Potenzial. Der Auftakt verlief relativ ruhig, dennoch bleibt der Brite bei seiner Meinung.
Die Formel-1-Piloten waren sich schon vor dem Start des Rennwochenendes vor den Toren von Madrid einig: Die Strecke auf dem IFEMA-Messegelände bietet viel Potenzial für ein spannendes Qualifying und Rennen – und ist mit ihren vielen blinden Kurven und den leicht krummen Bremszonen eine echte Herausforderung.
Im ersten Training zeigte sich auch schnell: Auf dem Madring werden nicht nur die Fahrer, sondern auch die Reifen gefordert. George Russell, der am Medien-Donnerstag Chaos und roten Flaggen prophezeit hatte, erklärte: «Wir hatten schon damit gerechnet, dass dies im Bereich des Möglichen liegt. Denn das ist bei neu asphaltierten Strecken oft so.»
«Die Haftung ist sehr gut, aber man rutscht ziemlich aggressiv rum», schilderte der Brite aus dem Mercedes-Team, und fügte in scherzhaftem Ton an: «Wenn wir im Rennen den gleichen Abbau wie im ersten Training haben, dann ist eine 6-Stopp-Strategie die schnellste Variante.»
Russell, der im ersten Training der Schnellste war und den Tag als Fünftschnellster beendet hat, ist sich sicher: «In der zweiten Session war es etwas besser, und ich bin überzeugt, dass es im Rennen noch einmal eine Verbesserung beim Abbau geben wird. Aber das bleibt das grösste Fragezeichen.»
Auf die Frage, ob er seine düstere Prognose vom Donnerstag angesichts des relativ ruhigen Auftakts – es gab nur ein paar Banden-Küsse und einen echten Unfall in den F1-Sessions – angepasst habe, sagte der 28-Jährige: «Dies ist zweifelsohne eine Hochrisiko-Strecke und ich glaube, dass alle Fahrer wohl ein bisschen vorsichtiger ans Werk gegangen sind. Wartet nur ab, was wir morgen sehen werden!»
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