Speedway-GP2 in Vojens: Mikkel Andersens trotz Crash zum U21-WM-Titel
Mit dem Sieg beim letzten SGP2-Rennen in Vojens schaffte Nicolai Heiselberg den Sprung in die Medaillenränge. Den Titel konnte er Mikkel Andersen nicht streitig machen, obwohl der schwächelte.
Am Vorabend des dänischen Speedway-Grand-Prix fiel die Titelentscheidung im SGP2, für die sich Mikkel Andersen mit einem Zehn-Punkte-Vorsprung auf Maksymilian Pawelczak die beste Ausgangslage erarbeitet hatte. Andersen startete mit sieben Punkten aus den ersten drei Durchgängen solide in den Rennabend, während der Pole aus seinen ersten beiden Läufen nur drei Punkte holte. Im dritten Durchgang ging Pawelczak dann bereits in der ersten Kurve zu Boden und blieb punktlos, was Andersen in die Karten spielte.
Im 13. Lauf kam auch Andersen zu Sturz. Der Däne lag auf dem letzten Rang, als er in der dritten Runde in der Startkurve crashte und somit bei sieben Punkten blieb. Trotz dieses Nullers gelang es Andersen im Gegensatz zu Pawelczak, sich immerhin für die Last-Chance-Heats zu qualifizieren und damit eine Top-Ten-Platzierung zu sichern. Pawelczak hingegen schloss den Abend als 13. ab, wodurch Andersen vorzeitig als U21-Weltmeister feststand, da keiner der vier Finalisten ihm den Titel streitig machen konnte.
«Es war ein hartes Jahr für mich, daher ist das eine riesige Erleichterung und ich kann gar nicht in Worte fassen, wie viel mir das bedeutet», jubelte der neue SGP2-Champion, der sich im Mai einen Wadenbeinbruch zugezogen hatte. «Ein großes Dankeschön an alle um mich herum, die fantastische Arbeit geleistet haben. Ich kann ihnen gar nicht genug für ihren Einsatz danken. Nach einer Verletzung Weltmeister zu werden – das ist in meinen Augen der Wahnsinn.»
Den Sieg in Vojens errang Nicolai Heiselberg vor Wiktor Przyjemski und Adam Bednar, was zur Folge hatte, dass sich Heiselberg WM-Silber und Przyjemski Bronze sicherte.
Ergebnisse Speedway-GP2 Vojens/DK:
1. Nicolai Heiselberg (DK), 20 WM-Punkte/13 Vorlaufpunkte
2. Wiktor Przyjemski (PL), 18/11
3. Adam Bednar (CZ), 16/11
4. Bastian Pedersen (DK), 14/11
5. William Drejer (DK), 12/9
6. Beau Bailey (AUS), 11/7
7. Antoni Mencel (PL), 10/10
8. Mitch McDiarmid (AUS), 9/7
9. Mikkel Andersen (DK), 8/9
10. Slater Lightcap (USA), 7/7
11. Rasmus Karlsson (S), 6/6
12. Kevin Malkiewicz (PL), 5/6
13. Maksymilian Pawelczak (PL), 4/6
14. Will Cairns (GB), 3/5
15. Sven Cerjak (SLO), 2/1
16. Villads Nagel (DK), 1/1
17. Dimtri Buch (DK), 0/0
18. Patrick Kruse (DK), 0/0
Last-Chance-Qualifier 1: 1. Bastian Pedersen, 2. William Drejer, 3. Mitch McDiarmid, 4. Slater Lightcap
Last-Chance-Qualifier 2: 1. Wiktor Przyjemski, 2. Beau Bailey, 3. Antoni Mencel, 4. Mikkel Andersen
Finale: 1. Nicolai Heiselberg, 2. Wiktor Przyjemski, 3. Adam Bednar, 4. Bastian Pedersen
Endstand SGP2:
1. Mikkel Andersen (DK), 46 WM-Punkte
2. Nicolai Heiselberg (DK), 42
3. Wiktor Przyjemski (PL), 38
4. William Drejer (DK), 35
5. Beau Bailey (AUS), 34
6. Maksymilian Pawelczak (PL), 32
7. Slater Lightcap (USA), 30
8. Adam Bednar (CZ), 26
9. Villads Nagel (DK), 25
10. Kevin Malkiewicz (PL), 23
11. Will Cairns (GB), 22
12. Antoni Mencel (PL), 19
13. Mitch McDiarmid (AUS), 18
14. Rasmus Karlsson (S), 18
15. Bastian Pedersen (DK), 14
16. Sven Cerjak (SLO), 6
17. Janek Konzack (D), 3
18. Leo Klasson (S), 3
19. Kacper Halkiewicz (PL), 2
20. Antoni Kawczynski (PL), 1
21. Alfins Witander (S), 1
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