Ferrari-Star Lewis Hamilton erklärt: Dieser GP wäre ein gutes Nachtrennen
In Singapur wurde das erste F1-Nachtrennen ausgetragen – und das mit Erfolg. Ferrari-Star Lewis Hamilton erinnert sich an das erste Mal und sagt, welchen GP er gerne als Nachtrennen austragen würde.
Mit dem Singapur-GP bekamen die Formel-1-Fans das erste Nachtrennen der Königsklasse geboten. 2008 wurde erstmals im Scheinwerferlicht um Punkte, Podestplätze und den Sieg gekämpft, und das Rennen mauserte sich zu einem der Lieblingstermine im WM-Programm. Das Modell machte Schule und bald folgten weitere Nachtrennen auf weiteren Strecken.
Vor dem diesjährigen Strassenrennen in Singapur erinnert sich Lewis Hamilton an die erste Austragung und erklärt: «Ich liebe Nachtrennen. Ich kann mich noch gut an das erste Mal hier erinnern, bevor wir das Rennen bestritten, testeten wir die Bedingungen im Simulator. Und es war offensichtlich super, im Scheinwerferlicht zu fahren, sie haben da einen super Job gemacht. Bald hatten wir weitere Nachtrennen, etwa in Bahrain, da kann ich mich erinnern, wie wir in der Hitze des Tages getestet haben, das Auto und die Reifen schmolzen dahin, es war der heisseste Tag überhaupt. Und ich sagte, dass diese Strecke in der Nacht super aussehen würde. Jahre später hatten wir da dann ein Nachtrennen.»
Lewis Hamilton liebt die Herausforderungen von Singapur
«Bei einigen Strecken funktioniert das Fahren in der Nacht wirklich gut, speziell an extrem heissen Orten. Etwa in Katar, da wäre es wohl fürchterlich, mitten am Tag zu fahren. Das wäre für die Fans, aber auch für alle im Fahrerlager sehr schwierig. Deshalb sind einige Nachtrennen wirklich cool. Wir waren kürzlich erstmals in Madrid unterwegs und es war sehr schön, tagsüber zu fahren. Ich dachte mir aber auch, dass dieses Rennen bei Nacht sehr cool sein würde. Das trifft auf viele Strecken zu und wer weiss, vielleicht wäre es gut, im Laufe der Zeit abzuwechseln», fügte der Rekord-GP-Sieger an.
Dass er wegen des Nachtrennens einen ungewöhnlichen Zeitplan einhalten muss, bereite ihm keine Sorgen, verriet Hamilton ausserdem. «Allerdings wird das meinen Whoop-Score beeinflussen, fürchte ich», scherzte er mit Blick auf sein Armband, das die Qualität seiner Schlafgewohnheiten misst. «Am Sonntag wird mein Wert wahrscheinlich nicht so gut sein. Daran denke ich jeden Tag – ich versuche, eine möglichst hohe Schlafqualität zu erreichen. Hier ist das aber schwierig. Und auch die Ernährung ist nicht einfach, wann du was isst, beeinflusst dich sehr. Aber das gehört zu den Herausforderungen dieses Wochenendes dazu – und das mag ich», fügte er an.
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