Madring: Chaos und rote Flaggen in Sicht, Fahrer müssen höllisch aufpassen
Erleben wir bei der Formel-1-Premiere auf dem neuen Madring ein heilloses Durcheinander? Williams-Teamchef James Vowles und Formel-1-CEO Stefano Domenicali mit eindringlicher Warnung.
Am 11. September, ab 13.30 Uhr, findet auf der neuen madrilenischen Rennstrecke Madrid das erste freie Training zum Grossen Preis von Spanien 2026 statt. Die Grand Prix-Asse müssen sich gefasst machen auf einen wilden Ritt.
Formel-1-CEO Stefano Domenicali sagt zum Madring: «Wenn sich ein Pilot einen Fehler erlaubt, muss er wissen – das wird teuer. Der Madring ist eine schwierige Strecke, mit zahlreichen kniffligen Passagen.»
Das haben vor kurzem die Nachwuchstalente der Formel 3 zu spüren bekommen. Als Probelauf für die Formel 1 fand am 24./25. August ein Info-Training für F3-Rennwagen statt, bei welchem 19 Mal mit roter Flagge unterbrochen werden musste! Drei Überlebenszellen der Rennwagen wurden beschädigt, es wurden sechs Aufhängungsbrüche gezählt.
Williams-Teamchef James Vowles stellt fest: «In der Simulation haben wir bald gemerkt – die Fliehkräfte in der langgezogenen, überhöhten La Monumental sind gewaltig, das wird Fahrer und Fahrzeug fast fünf Sekunden lang auf eine harte Probe stellen. Keine andere Kurve der F1-Strecken ist so.»
Zur Crash- und Schaden-Bilanz der Formel 3 meint der Brite: «Es sieht so aus, als wäre die Bahn ein Fahrzeug-Brecher. Es ist nicht ganz klar, wie die schwereren Formel-1-Autos auf diese Belastungen reagieren werden.»
Carlos Sainz schwächt zu seiner Heimstrecke ab: «Was Ende August passiert ist, das ist eine erste Momentaufnahme. Natürlich kann nach einem solchen Test auch reagiert werden, etwa mit ein wenig anders gestalteten Randsteinen.»
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